Boutique-Hotels und Pensionen können ihren Lobby- oder Frühstücksraum-Bildschirm an lokale Werbekunden vermieten. adyoutiser bringt die Drittwerbung auf den Screen — du bekommst einen Anteil am Netto-Werbeumsatz, ohne Gebühren. Mit Standort-Matrix, Sperrliste und Saison-Einordnung.
Hotel-Lobby Werbung in Österreich: So machen Boutique-Hotels & Pensionen ihren Bildschirm zur Einnahmequelle (2026)
TL;DR: Ein Lobby- oder Frühstücksraum-Bildschirm im Hotel kann Sendezeit an lokale Werbekunden verkaufen. adyoutiser bringt die Drittwerbung auf deinen Screen, du bekommst einen Anteil am Netto-Werbeumsatz — vereinbart bei der Aufnahme, ohne Gebühren. Konkurrenz-Hotels und Buchungs-Plattformen sperrst du pro Screen, Werbung läuft nur in den Zeitfenstern, die du freigibst. Konzern-Verträge wie Framen × Schindler greifen nur in 4–5★-Häusern — für 1–3★, Pension und Boutique-Hotel ist Self-Service die Lücke. Hotel-Partner suchen wir in Wien, Niederösterreich und Bratislava.
Der österreichische Hotellerie-Markt aus der Bildschirm-Perspektive
Statistik Austria zählt für die jüngste Saison rund 70.000 gewerbliche und private Beherbergungsbetriebe in Österreich, davon etwa 13.000 in der klassifizierten Hotellerie (Statistik Austria, Tourismus). Auf 5-Sterne-Häuser entfallen rund 350 Betriebe, auf 4-Sterne rund 1.800 — der mit Abstand größte Anteil sind 1- bis 3-Sterne-Hotels, Pensionen und Garni-Betriebe. Genau dort ist Indoor-DOOH heute eine Lücke.
Warum? Konzerne haben Konzern-Verträge. Framen rollt mit Schindler bis 2025 in 220 Hotels in DACH Aufzug-Bildschirme aus (invidis, Digital Signage Today) — aber nur in jenen Ketten, in denen Schindler installiert ist. Ein 12-Zimmer-Boutique-Hotel in Wien oder eine Familienpension in Niederösterreich fallen durch dieses Raster. Genau solche Häuser suchen wir als Partner — in Wien, Niederösterreich und Bratislava.
Stand Oktober 2026: adyoutiser hat 20 buchbare Screens (16 Wien · 3 Bratislava · 1 Amstetten), 10 davon am Donaupier in Wien 1020 — und keinen in einem Hotel. Was unten zu Standorten und Werbekunden steht, ist Einordnung, keine Auswertung aus laufenden Hotel-Daten. Euro-Prognosen nennen wir deshalb bewusst nicht.
Drei Bildschirm-Standorte im Hotel — und ein klares Tabu
Du brauchst keinen 65-Zoll-Lobby-Screen. Du brauchst den richtigen Bildschirm an der richtigen Wand. Für DOOH funktionieren in der Hotellerie drei Standorte. Ein vierter ist auch in Boutique-Hotels heikel.
1. Lobby & Empfang (erste Empfehlung)
Wo Gäste auf den Check-in warten, wo sie auf den Shuttle warten, wo sie morgens auf das Taxi warten — das ist der dichteste Touchpoint im Haus. Verweildauern von 60 bis 180 Sekunden sind realistisch, je nach Andrang. Werbung gewinnt hier weniger durch Häufigkeit als durch konzentrierte Aufmerksamkeit: der Gast schaut auf den Screen, weil sonst nichts passiert.
2. Frühstücksraum (zweite Empfehlung)
Frühstück ist der einzige Hotelraum, in dem ein Gast länger als zehn Minuten an einem Tisch sitzt und Augen sucht. Ein Screen an der Wand zum Buffet erreicht jeden Tag jeden Gast für mindestens 15 Minuten — ohne Smartphone-Konkurrenz, weil Hände am Brötchen, Kaffeetasse oder Kindergesicht beschäftigt sind. Trade-off: keine Lautstärke (Frühstücks-Atmosphäre). Du brauchst Untertitel-Content. Adyoutiser kann das pro Slot durchsetzen.
3. Flur, Aufzug oder kleiner Wartebereich (möglich, aber mit Einschränkung)
Aufzug-DOOH ist hochbespielt und hochvergütet — aber bei sieben Sekunden Fahrt sind nur Logos und ein einziger Claim machbar. Flur-Bildschirme funktionieren im Gewerbehotel anders als in Bürohäusern: hier zählen Übergangs-Verweildauern (Schlüssel-vergessen-zurück, Aufzug-Warten, Treppenhaus-Pause). Akzeptabel, wenn der Standort tatsächlich Frequenz hat — bei einer 22-Zimmer-Pension oft nicht.
4. Hotelzimmer: warum wir das nicht bewerben
Einige Anbieter platzieren Werbung im Zimmer-TV (doohmakers Übersicht). Das ist für 4–5★-Konzerne mit Kanal-Lizenzen ein Modell. In Boutique-Hotels ist es ein Akzeptanz-Risiko. Gäste erwarten im Zimmer Privatsphäre. Wir empfehlen aktiv dagegen. Ein einziger Negativ-Eintrag auf einer Bewertungsplattform kann mehr kosten, als der Screen je einbringt.
Standort-Matrix: Lobby vs. Frühstück vs. Flur
| Kriterium | Lobby & Empfang | Frühstücksraum | Flur / Aufzug |
|---|---|---|---|
| Verweildauer pro Gast | 60–180 Sek (Check-in) | 15–25 Min (Frühstück) | 5–10 Sek (Aufzug) |
| Sichtkontakte pro Tag | hoch (Mehrfach-Sehen) | mittel (1× pro Gast) | sehr hoch (Frequenz) |
| Audio möglich | Ja (leise) | Nein | Selten |
| Empfohlene Bildschirm-Größe | 43–55" | 32–43" | 21–32" |
| Gast-Akzeptanz | Hoch (Wartezeit) | Mittel (Frühstücksruhe) | Hoch (Übergang) |
| Empfohlen für | Alle 1–3★ und Boutique | Alle Frühstücksbetriebe | Häuser ab 30 Zimmern |
Einordnung, keine Messung: adyoutiser hat aktuell keinen Screen in einem Hotel.
Welche Werbung erreicht Hotelgäst:innen — und welche du sperren solltest
Hotelgäst:innen sind eine ungewöhnliche Demografie: mobile Konsument:innen mit kurzer Aufenthaltsdauer, oft mit Geld zum Ausgeben, fast immer ohne Auto, fast immer hungrig auf lokale Tipps. Das macht bestimmte Werbe-Branchen wertvoll:
- Restaurants, Bars, Cafés im 1-km-Radius — höchster ROI für den Werbekunden, höchste Akzeptanz beim Gast
- Stadtführungen, Tour-Anbieter, lokale Erlebnisse — passt zur Reiseintention
- Apotheke, Drogerie, Optiker — typische "habe vergessen einzupacken"-Käufe
- Wellness, Massage, Friseur — Selbstbelohnungs-Motiv im Urlaub
- Tourismus-Apps, Stadt-Marketing — siehe unseren Beitrag zu DOOH für Tourismus-Apps & Stadt-Marketing
Was du mit zwei Klicks sperren solltest:
- Konkurrenz-Hotels und -Pensionen im 5-km-Radius — die Branche „Hotels“ sperrst du pro Screen; deine eigene Unterbranche sperren wir automatisch
- Buchungs-Plattformen (Booking.com, Expedia, Trivago, Airbnb) — du bezahlst nicht dafür, deine Gäste in deren App zu treiben (Hintergrund: DOOH für Ferienwohnungen & Boutique-Hotels — Direkt-Buchungen ohne Booking.com)
- Spirituosen oder Tabak — Hausregel-Konflikt mit Familienhotels
- Politische Werbung — Marken-Risiko
So läuft es bei adyoutiser: jeder Screen hat eine eigene Sperrliste. Jedes Motiv wird bei der Prüfung einer Branche zugeordnet — ein Motiv aus einer gesperrten Branche läuft auf deinem Screen nicht. Einzelne Motive kannst du zusätzlich ablehnen.
Saison: warum die Nachfrage im Hotel schwankt
Mikro-Venues wie Friseur oder Café haben über das Jahr ähnliche Frequenz. Hotellerie nicht: Auslastung und Gästezahl folgen der Saison (Statistik Austria, Tourismus). Mehr Gäste heißt mehr Menschen vor dem Screen — und in der Hochsaison mehr Werbekunden mit Tourismus-Bezug.
Was das in Euro bedeutet, rechnen wir dir hier nicht vor. Es gibt noch keinen adyoutiser-Screen in einem Hotel, und eine Tabelle aus Schätzungen wäre eine erfundene Zahl. Was feststeht:
- Anteil am Netto-Werbeumsatz deines Screens. Die Höhe wird bei der Aufnahme vereinbart und steht danach im Dashboard und in jeder Gutschrift.
- Keine Gebühren: keine Einrichtung, keine monatliche Gebühr, keine Auszahlungsgebühr, kein Mindestbetrag.
- Auszahlung 5 Tage nach Kampagnenende per Gutschrift als PDF — du schreibst keine Rechnung. Geld kommt per Stripe oder Überweisung.
- Die Werbeabgabe trägt adyoutiser. Du führst nichts ab.
- Solange niemand bucht, verdienst du nichts — und es kostet dich nichts.
So setzt du Werbung in deinem Hotel auf — in fünf Schritten
- Bildschirm prüfen. Läuft dein Screen schon mit eigener Software, bleibt sie, wie sie ist — du spielst die gebuchte Werbung als fertige Datei ein. Sonst spielt unsere Player-Software die Werbung selbst aus. Keine Einrichtungs- oder Lizenzgebühr.
- Screen listen auf adyoutiser.com/de-AT/solutions/list-your-screen — Standort (Lobby / Frühstück / Flur), Betriebszeiten, Format, Reichweite. Wir schauen einmal drüber und setzen den Preis, danach ist der Screen buchbar.
- Werbe-Sperren konfigurieren — Konkurrenz-Hotels im Umkreis, Buchungs-Plattformen, alle Branchen, die nicht zum Haus passen.
- Tageszeit-Fenster setzen — Frühstücksraum 6–10 Uhr, Lobby 7–22 Uhr, Aufzug rund um die Uhr. Du verhinderst, dass Werbung um 2 Uhr nachts im leeren Frühstücksraum läuft.
- Sendezeit freigeben — du entscheidest, wie viel Sendezeit buchbar wird. Der Rest bleibt für eigene Hotel-Inhalte (Frühstückszeiten, Spa-Tipps, Begrüßung).
Abgerechnet wird pro Kampagne: Die Kampagne endet, 5 Tage später ist deine Auszahlung fällig. Du bekommst eine Gutschrift als PDF und schreibst keine Rechnung.
Hotel-Partner gesucht: Wien, Niederösterreich, Bratislava
Hotels und Pensionen mit Lobby- oder Frühstücksraum-Screen suchen wir aktuell in Wien, Niederösterreich und Bratislava. Anmelden kostet nichts, ein Vertriebsgespräch gibt es nicht: Screen listen.
Vergleich: Framen × Schindler, Zimmer-TV und Self-Service-Adyoutiser
| Anbieter | Modell | Zielgruppe | Standort | Self-Service? |
|---|---|---|---|---|
| Framen × Schindler | Konzern-Vertrag | 4–5★ DACH-Ketten | Aufzug | Nein |
| doohmakers | Kanal-Lizenz Zimmer-TV | Großhotellerie | Hotelzimmer | Nein |
| xplace / sworks | Eigene Werbe-Software | Mittelhotellerie | Eigen-Werbung Lobby | Teils |
| Adyoutiser | Self-Service-DOOH | 1–3★ + Pension + Boutique | Lobby + Frühstück | Ja |
Wir sehen Framen und doohmakers nicht als Wettbewerber im engeren Sinn — sie haben ein anderes Geschäftsmodell und ein anderes Segment. Unser Ziel sind kleine Hotels und Pensionen ohne Konzern-Vertrag — aktuell in Wien, Niederösterreich und Bratislava. Wer ein detailliertes Bild der Wettbewerbslage will: unser DOOH-Marktreport Österreich 2026 liefert das Layer-Modell.
Häufige Fragen
Brauche ich für DOOH eine eigene Konzession?
Nein. Werbung auf einem Bildschirm im eigenen Hotel ist eine gewerblich erlaubte Werbeeinnahme. Sie wird steuerlich wie jeder andere Werbe-Ertrag behandelt. Bei Werbung im öffentlichen Raum (Schaufenster zur Straße) prüft die Gemeinde-Behörde — innen ist es deine Hausordnung.
Muss ich AKM oder andere Verwertungsgesellschafts-Gebühren zahlen?
Für stumme Werbung (Display + Untertitel) nein. Für Audio-Werbung in einem öffentlich zugänglichen Raum kann eine Gebühr fällig werden, sofern die Werbung Musik enthält. Adyoutiser-Spots können wir auf "Audio aus / Musik aus" beschränken — damit fällt der musikalische Gebührenhebel weg. Im Zweifel: Rücksprache mit der zuständigen Verwertungsgesellschaft.
Was passiert, wenn ein Gast Werbung kritisiert?
Du sperrst einzelne Werbe-Branchen über die Sperrliste mit einem Klick. Sperren wirken sofort, kein Support-Ticket nötig.
Wer ist Eigentümer der Hardware?
Du. Der Bildschirm gehört dir, wir liefern nur die gebuchte Werbung. Abmelden geht im Dashboard: laufende Buchungen spielst du zu Ende, neue kommen nicht mehr. Keine Kündigungsfrist, keine Vertragsstrafe.
Wie lange dauert das Setup?
Die Anmeldung dauert ein paar Minuten. Danach schauen wir einmal drüber und setzen den Preis — die Freigabe kommt meist am selben Tag. Ab dann ist dein Screen buchbar.
Funktioniert das auch in Pensionen mit weniger als 15 Zimmern?
Ja, aber mit Einschränkungen. Bei sehr kleinen Pensionen ist die Lobby-Frequenz oft zu niedrig für gute CPM-Preise — der Frühstücksraum funktioniert trotzdem zuverlässig, weil jeder Gast einmal pro Tag dort sitzt. Eine feste Zimmer-Grenze gibt es nicht. Entscheidend ist, wie viele Menschen den Screen tatsächlich sehen.
Ich habe schon einen Bildschirm — passt der?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja. Läuft er schon mit eigener Software, spielst du die gebuchte Werbung dort ein — ohne Umbau. Sonst spielt unsere Player-Software sie selbst aus.
Brauche ich für DSGVO etwas Spezielles?
Adyoutiser-Bildschirme erfassen keine personenbezogenen Daten von Gästen — keine Kameras, keine WLAN-Sniffer, keine Gesichtserkennung. Wir messen ausschließlich Spielzeiten und Hardware-Status. Damit fällt der Bildschirm-Betrieb unter normale Geschäftskommunikation; keine DSGVO-Einwilligung am Eingang nötig.
Nächste Schritte
Wenn du ein Hotel oder eine Pension in Wien, Niederösterreich oder Bratislava führst und einen Lobby- oder Frühstücksraum-Bildschirm hast oder einen aufstellen willst — liste ihn bei uns.
- Screen listen: /de-AT/solutions/list-your-screen
- Alle buchbaren Screens: /de-AT/screens
- Verwandter Guide: Apotheken-Werbung Österreich
Anmelden kostet nichts. Solange niemand bucht, passiert nichts.
Quellen

Christian Starzengruber
Gründer, Adyoutiser
Christian Starzengruber gründete Adyoutiser mit dem Fokus auf Self-Service-Indoor-DOOH für Mikro-Venues in Österreich. Er schreibt über die Plattform-Realität: was funktioniert, was nicht, und welche Zahlen Hoteliers, Salon-Inhaberinnen und Praxis-Teams wirklich erwarten dürfen.
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