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Dein Bildschirm zeigt deine Speisekarte — und verdient nebenbei Geld

Christian Starzengruber

Christian Starzengruber

Founder, adyoutiser

19 August 2026Last updated: 7 October 20266 min read174
Dein Bildschirm zeigt deine Speisekarte — und verdient nebenbei Geld

Schritt für Schritt für Gastronomen: Bildschirm aufhängen, Karte hochladen, Werbung läuft in den nicht verkauften Zeiten. Was das kostet und was zurückkommt.

Kurz gesagt: Dein Bildschirm zeigt deine Speisekarte, gratis. In den nicht verkauften Zeiten läuft gebuchte Werbung, und daran verdienst du mit. Deinen Anteil am Werbeerlös vereinbaren wir bei der Aufnahme deines Screens. Du brauchst dafür einen Bildschirm, ein Abspielgerät und einen Upload. Software und Dashboard kosten nichts. Der Vertrag läuft 12 Monate.

Die meisten Lokale drucken ihre Karte. Bei jeder Preisänderung druckt jemand neu. Das Tagesmenü hängt als Zettel an der Tür.

Ein Bildschirm löst das. Er löst aber noch etwas: Er bringt Geld herein, statt welches zu kosten. Hier steht Schritt für Schritt, wie das abläuft.

Was brauchst du, bevor du anfängst?

Drei Dinge. Mehr nicht.

  1. Einen Bildschirm. Dort, wo Gäste warten. Vor der Theke, bei der Kassa, im Eingang.
  2. Ein Abspielgerät. Zeigt dein Bildschirm schon einen Browser, brauchst du keins.
  3. Ein Bild oder ein Video. Deine Karte reicht als Bild völlig aus.

Was du nicht brauchst: eine Agentur · eine Designerin · ein Monatsbudget. Die Software kostet nichts.

Schritt 1: Bildschirm aufhängen

Häng ihn dorthin, wo jemand stehenbleibt. Eine Warteschlange ist die beste Fläche im ganzen Lokal.

Quer oder hochkant ist beides möglich. Entscheide dich vorher — deine Motive müssen zum Format passen.

Achte auf die Blickhöhe. Ein Bildschirm über Türhöhe wird gelesen. Einer auf Kniehöhe nicht.

Schritt 2: Abspielgerät anschließen

Hier gibt es zwei Wege.

Weg eins: Dein Bildschirm kann einen Browser anzeigen. Dann brauchst du kein Gerät und startest ohne Kosten.

Weg zwei: Du brauchst ein Gerät. Unser Linux-Player kostet €249 netto, einmal bezahlt, ohne Miete. Er ist optional — dein eigener Screen oder TV läuft auch gratis mit unserer Software.

Schritt 3: Screen bei uns anlegen

Du meldest dich, wir legen deinen Screen an. Dabei klären wir zwei Dinge.

Erstens: den Werbeanteil. Also wie viel Sendezeit an gebuchte Werbung geht. Das legen wir gemeinsam fest, nicht du allein im Dashboard.

Zweitens: deine Branche. Sie entscheidet, wer bei dir nicht werben darf. Dazu gleich mehr.

Schritt 4: Speisekarte hochladen

Jetzt kommt der Teil, für den du den Bildschirm eigentlich willst.

Du lädst deine Karte hoch. Als Bild oder als Video. Kein Kontingent, keine Gebühr pro Motiv. Du legst fest, wie lange ein Motiv stehen bleibt.

Was Lokale bei uns typischerweise zeigen: die Karte · das Tagesmenü · die Öffnungszeiten · offene Stellen · den Hinweis aufs Wochenende.

Ein Motiv wird vor dem Ausspielen geprüft. Auch deins. Das dauert kurz, danach läuft es.

Schritt 5: Werbung läuft in deinen Lücken

Ab jetzt macht der Bildschirm zwei Jobs.

Er zeigt deine Karte. Und in den Zeiten, die du nicht selbst brauchst, zeigt er gebuchte Werbung. Werbetreibende buchen bei uns ab €2.

Wichtig ist die Reihenfolge. Gebuchte Werbung hat die Zeit, für die bezahlt wurde. Deine Inhalte laufen in der nicht verkauften Zeit. Deshalb hängt deine eigene Fläche daran, wie stark dein Screen gebucht ist.

Schritt 6: Geld kommt herein

Du bekommst einen Anteil am Werbeerlös. Wie hoch er ist, vereinbaren wir je Screen bei der Aufnahme.

Gerechnet wird so: Tagespreis mal gebuchte Tage mal dein Anteil.

Du schreibst keine Rechnung. Wir stellen dir eine Gutschrift aus, das ist Self-Billing. Ausgezahlt wird 5 Tage nach Kampagnenende.

Eine feste Summe pro Monat nenne ich dir nicht. Sie hängt an deiner Lage und der Nachfrage. Zahlen, die man vorher verspricht, stimmen hinterher selten.

Was ändert sich für dein Personal?

Fast nichts. Das ist der Punkt.

Preis ändern heißt: neues Bild hochladen. Kein Druck, kein Laminieren, kein Zettel an der Tür.

Das Tagesmenü kannst du morgens tauschen. Wer die Karte pflegt, entscheidest du.

Was solltest du vorher wissen?

Drei Dinge sage ich lieber vorher als hinterher.

Der Vertrag läuft 12 Monate. Danach verlängert er sich um je 1 Jahr, Kündigung bis 3 Monate vor Ablauf. Ein neuer Screen braucht Anlaufzeit, bis Werbekunden ihn buchen.

Du gibst Werbezeit ab. Der Bildschirm zeigt nicht nur dich.

Und die Hardware kostet Geld, falls du noch keine hast. Alles andere kostet nichts.

Die ganze Kostenrechnung steht in Was kostet ein Werbebildschirm im Lokal wirklich?.

Läuft dann Konkurrenzwerbung bei mir?

Nein. Deine eigene Unterbranche wird automatisch gesperrt.

Bist du ein Restaurant, wirbt bei dir kein anderes Restaurant. Die Bäckerei nebenan darf es, das Lokal gegenüber nicht.

Weitere Sperren richten wir auf Zuruf ein. Alkohol · Glücksspiel · Politik · einzelne Marken. Details stehen in Wer darf auf meinem Bildschirm werben — und wer nicht?.

Wo fängst du an?

Schau dir das Modell auf Bildschirm vermieten · Digital Signage kostenlos an. Die Seite für Lokale ist Bildschirm vermieten für Gastronomie.

Partner suchen wir in Wien, Niederösterreich und Bratislava. Liegt dein Lokal dort, melde deinen Screen an.

Häufige Fragen

Wie zeige ich meine Speisekarte auf einem Bildschirm?

Du lädst sie als Bild oder Video hoch, fertig. Es gibt kein Kontingent und keine Gebühr pro Motiv. Preis geändert? Neues Bild hochladen. Jedes Motiv wird vor dem Ausspielen geprüft, auch deins.

Was kostet eine digitale Speisekarte?

Software, Dashboard und der Upload kosten bei uns nichts. Keine monatlichen Gebühren, keine Setup-Kosten, kein Mindestvolumen. Du zahlst nur Bildschirm und Strom, plus ein Abspielgerät, falls du noch keins hast.

Wie verdient mein Bildschirm nebenbei Geld?

In den nicht verkauften Zeiten läuft gebuchte Werbung. Werbetreibende buchen ab €2. Deinen Anteil am Werbeerlös vereinbaren wir bei der Aufnahme deines Screens. Gerechnet wird: Tagespreis mal gebuchte Tage mal dein Anteil.

Kann ein Konkurrenzlokal auf meinem Bildschirm werben?

Nein. Deine eigene Unterbranche wird automatisch gesperrt. Ein Restaurant bekommt keine Restaurantwerbung auf seinen Screen. Weitere Sperren wie Alkohol oder Glücksspiel richten wir auf Zuruf ein.

Brauche ich technisches Wissen dafür?

Nein. Bildschirm aufhängen, Abspielgerät anstecken, Bild hochladen. Wenn dein Bildschirm schon einen Browser anzeigt, entfällt sogar das Gerät.

Wie schnell ist eine Änderung an der Karte sichtbar?

Du lädst das neue Motiv hoch, es wird geprüft, dann läuft es. Kein Druck, kein Laminieren, kein Zettel an der Tür.

Wie lange bindet mich der Vertrag?

12 Monate Mindestlaufzeit, danach Verlängerung um je 1 Jahr, Kündigung bis 3 Monate vor Ablauf. Der Grund ist die Anlaufzeit — Werbekunden müssen einen neuen Screen erst entdecken.

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Christian Starzengruber
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Christian Starzengruber

Founder, adyoutiser

Ich habe Adyoutiser 2025 in Wien und Bratislava gestartet, weil Bildschirmwerbung keine Agentur brauchen sollte. Wir haben ein Buchungs-Tool gebaut: Bildschirm auf der Karte auswählen, Werbung hochladen, zahlen — live in unter 5 Minuten, ab €2. Wir veröffentlichen unsere Roadmap öffentlich und antworten auf jede E-Mail innerhalb von 24 Stunden.

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