EV-Ladesäule-Wartebereich Werbung in Österreich 2026: So machen Cafés, Hotels und Restaurants mit Lader am Standort ihren Indoor-Bildschirm zur Einnahmequelle
Christian Starzengruber
Gründer & CEO Adyoutiser
June 24, 2026Last updated: July 13, 202613 min read10
Mit 37.878 öffentlich zugänglichen Ladepunkten ist Österreichs EV-Markt 2026 reif für Indoor-DOOH im Wartebereich. So machst du Café, Hotel oder Restaurant mit Lader am Standort zur Einnahmequelle — Plattform-Realität, Audience-Profil, drei durchgerechnete Setups.
EV-Ladesäule-Wartebereich Werbung in Österreich 2026: So machen Cafés, Hotels und Restaurants mit Lader am Standort ihren Indoor-Bildschirm zur Einnahmequelle
Mit Stand Mai 2026 stehen in Österreich (). Im Jahresvergleich sind Ladepunkte ab 150 kW um gewachsen, Lader zwischen 50 und 149 kW um +31 % (). Die Bundesregierung hat für das eMove-Austria-Förderprogramm 2026 für Ladeinfrastruktur eingeplant, getrieben von der EU-AFIR-Verordnung 2023/1804 mit ihren verpflichtenden Mindestausbauten alle 60 km auf TEN-V-Achsen.
Für dich als Café-, Hotel- oder Restaurant-Betreibende mit Lader am Standort heißt das eine konkrete Sache: Du hast täglich mehr Gäste, die 20 bis 90 Minuten sitzen, weil ihr Auto lädt. Smartphone in der Hand. Aufmerksam für den Raum drum herum. Diese Dwell-Time ist DOOH-Gold — aber nicht für den Bildschirm an der Ladesäule (das machen advercharge, Goldbach EV-Screens und Wedeko bereits). Sondern für den Indoor-Screen drinnen, wo die Person beim Cappuccino oder Frühstück sitzt.
Plattform-Wahrheit vorweg: Adyoutiser betreibt aktuell 18 aktive Indoor-DOOH-Screens — 14 in Wien (1010 / 1020 Handelskai-Cluster / 1060 Mariahilferstraße / 1080 Josefstadt / 1090 Franz-Josefs-Bahnhof) und 4 in Bratislava (HUMA 6 Shopping Center). Bei keinem unserer aktiven Standorte ist ein EV-Schnelllader direkt am Standort dokumentiert. Wir sind in dieser Vertikalen Anfang Phase und suchen aktiv Pilot-Standorte. Wenn du ein Café, ein Boutique-Hotel oder ein Restaurant mit Lader am Standort betreibst: Player-Hardware gratis statt 249 €, 60 % Revenue-Share statt 50 % für die ersten 6 Monate. Mehr dazu am Ende.
Warum der EV-Lade-Wartebereich anders ist als jeder andere Mikro-Venue
Indoor-DOOH lebt von zwei Faktoren: Dwell-Time (wie lange jemand vor dem Screen sitzt) und Attention-Quality (wie aufmerksam diese Person ist). In Standard-Mikro-Venues sieht das so aus:
Venue-Typ
Mittlere Dwell-Time
Aufmerksamkeit
Sitz- oder Stehposition
Café (Tageskaffee)
12–25 min
Mittel — Gespräch, Laptop
Sitz
Restaurant (Lunch)
35–60 min
Niedrig — Gespräch dominiert
Sitz
Friseur
35–60 min
Hoch — passiv im Spiegel
Sitz
Wartezimmer Arzt
18–40 min
Sehr hoch — bewusst wartend
Sitz
Hotel-Lobby Check-in
5–12 min
Hoch — Orientierungsphase
Steh
EV-Wartebereich (Café/Lobby)
22–85 min
Sehr hoch — bewusst wartend mit Zeit-Trigger
Sitz
Das EV-Profil ist die einzige Kombination, die lange Dwell mit hoher bewusster Aufmerksamkeit und vorhersehbarem Zeitrahmen verbindet. Der Mensch sitzt nicht zufällig 40 Minuten — er sitzt, weil er auf seinem Handy die Lade-App offen hat und weiß: "Noch 28 Minuten bis 80 %." In genau diesen 28 Minuten ist der Indoor-Bildschirm im Sichtfeld, und im Gegensatz zum Friseur ist die Person nicht durch ein Gespräch mit dem oder der Coiffeur:in gebunden.
Eine Adyoutiser-interne Beobachtung aus Setup-Visiten bei Café-Partnern in Wien 1020 (Handelskai-Cluster, ähnlich strukturierter Dwell): bei Indoor-Screens mit klarer Sichtachse zum Sitzbereich steigt die wahrgenommene Werbung-bemerkt-Quote in Stichproben-Fragen messbar gegenüber Türwand-Platzierungen. Die EV-Wartesituation verstärkt diesen Effekt noch, weil der Zeit-Trigger ("ich muss eh warten") die Bereitschaft erhöht, Inhalte aufzunehmen.
Drei Lader-Typen, drei Wartebereichs-Logiken
Nicht jeder Lader-Typ erzeugt dasselbe Wartebereichs-DOOH-Setup. Die ÖAMTC-Klassifikation kategorisiert nach Leistung — wir übersetzen sie in DOOH-Wirkungs-Logik.
AC-Destination-Lader (3,7 kW bis 22 kW) — Tesla Destination Charger, viele Hotel- und Restaurant-Lader. Dwell-Time 2 bis 8 Stunden. Typische Use-Cases: Übernachtung im Hotel, längeres Abendessen, Tagesausflug-Pause. DOOH-Logik: Lobby- oder Restaurant-Schirm-Bespielung mit Loyalty- und Brand-Content, lange Spots zulässig (15–30 Sekunden), Wiederholfrequenz pro Person sehr hoch. Hauptkonkurrent gibt es nicht — On-Charger-Display ist hier wirkungslos, weil die Person im Hotel ist, nicht beim Auto.
DC-Schnelllader (50 kW bis 149 kW) — Smatrics, EVN, BE-Energy, ELLA, einige Stadtwerke. Dwell-Time 35 bis 75 Minuten. Typische Use-Cases: Reise-Pause auf der Strecke, längere Stadt-Erledigung. DOOH-Logik: Café- oder Restaurant-Schirm mit klassischer DOOH-Rotation (10-Sekunden-Spots, 60-Sekunden-Loop). Reichweite pro Tag sehr hoch, weil die Lade-Pausen-Frequenz hoch ist. Hier konkurriert der On-Charger-Screen (advercharge & Co.) bereits aktiv — aber für 10–35 Minuten draußen am Bildschirm bleiben die Wenigsten, fast alle ziehen in den Wartebereich.
HPC / Ultra-Schnelllader (150 kW und mehr) — IONITY (16 Hubs in AT, 350 kW), Tesla Supercharger V3/V4, einige neue Smatrics-Hubs. Dwell-Time 15 bis 28 Minuten. Typische Use-Cases: Langstrecken-Pause auf der A1 / A2 / S6. DOOH-Logik: kürzere Spots (6–10 Sekunden), hohe Wiederholdichte, weil die Person nur 2–4 Loops sieht. Der Werbekunden-Hebel hier ist Reichweite × Geo-Lage: ein A1-Highway-Café mit IONITY am Standort hat täglich Reisende aus halb Österreich plus Transit aus DE/IT/HU vor sich sitzen.
Für dich als Venue-Betreibende ist die wichtige Übersetzung: Je länger die Lade-Pause, desto länger die Dwell, desto höher die effektive Werbe-Belichtung pro Person. AC-Destination ist DOOH-strategisch der wertvollste Lader-Typ — auch wenn er weniger Frequenz bringt als ein Schnelllader.
Wer wartet da eigentlich? Audience-Profil EV-Fahrer:in 2026
Der österreichische EV-Fahrer:innen-Markt 2026 ist demographisch klar profiliert. Zahlen aus BEÖ, Statistik Austria und VCÖ-Mobilitätsstudien:
Alter: Schwerpunkt 35–65, Median um die 47 Jahre — deutlich älter als der österreichische Pkw-Schnitt.
Einkommen: Überrepräsentiert in den oberen 30 % der Haushaltseinkommen. Privater EV-Erstkauf liegt bei einem Brutto-Netto-Pkw-Preis um 38.000–55.000 € — das ist Mittelklasse-aufwärts.
Wohnsituation: rund 52 % Wohnung, rund 48 % Eigenheim. Die Wohnungs-Fraktion ist auf öffentliche Lader strukturell angewiesen und nutzt Destination-Charging in Hotels, Restaurants und Supermarkt-Vorplätzen viel intensiver als die Eigenheim-Fraktion mit eigener Wallbox.
Routenprofil: etwa 60 % der EV-Lade-Sessions auf öffentlichen Stationen sind Reise- oder Tagestrip-bezogen, etwa 30 % sind Stadt-Erledigung mit Park-and-Charge, etwa 10 % sind reine Heimat-Standort-Sessions wegen fehlender Wallbox.
Geräte-Verhalten: Während der Lade-Pause sind rund 85 % am Smartphone aktiv (Lade-App, Maps, Streaming, Social). Aufmerksamkeit ist geteilt — aber die Person ist wach, geortet und mit Zeit ausgestattet.
Was das für deinen Indoor-Screen bedeutet: Du bedienst eine vergleichsweise zahlungskräftige, technikaffine, ältere und ortsbewusste Audience. Werbekunden in den Cluster-Kategorien Premium-Marken, Versicherung, Photovoltaik, Wärmepumpe, Premium-Reise, Wohnungsausstattung, Banking zahlen für genau dieses Profil sehr gern höhere CPMs.
Zwei Wege rein: bestehender Lader oder gezielte Venue-Akquise
Wenn du heute ohne Bildschirm bist, gibt es zwei strategische Pfade, in dieses Segment einzusteigen:
Weg 1 — Bestehender Lader, neuer Bildschirm. Du hast bereits AC-Destination-Lader (typisch: Hotel oder Restaurant mit 2–4 Tesla-Destination-Stellplätzen) oder einen DC-Schnelllader-Vertrag mit Smatrics, EVN oder BE-Energy am Standort. Der nächste Schritt: Wartebereich-Indoor-Screen installieren. Adyoutiser-Setup-Aufwand: typisch 1 Tag (Hardware-Lieferung, Wandmontage, WLAN-Konfiguration, Content-Sync). Pilot-Konditionen für Venues mit dokumentiertem Lader am Standort: Player gratis statt 249 €, 60 % Revenue-Share statt 50 % für die ersten 6 Monate.
Weg 2 — Neuer Lader, neuer Bildschirm im Paket. Du planst eine Lader-Installation und überlegst, parallel auf Indoor-DOOH zu setzen. Förder-Hebel: BMK eMove Austria 2026 mit 30 Mio. EUR Topf für Ladeinfrastruktur (Förderdetails). Die Player-Hardware ist nicht Teil der Lader-Förderung, aber die Kombination "Lade-Standort + DOOH-Standort" als Marketing-Argument bei Eigentümer-Verhandlungen (Mietvertrag-Verlängerung, Pachtkonditionen) ist substanziell — der Standort wird vermarktbarer.
Eine ehrliche Einschränkung: Bestehende EV-Lader sind kein Garant für hohe Reichweite. Ein versteckter Hinter-Hof-Lader ohne klare Sichtbarkeit von der Straße bringt selten genug Lade-Frequenz. Vor jeder Setup-Entscheidung sollte die durchschnittliche Lade-Sessions-pro-Tag-Zahl (aus den Betreiber-Backends von Smatrics, Tesla oder EVN ablesbar) Mindest-Schwellen erfüllen: mindestens 6 Sessions pro Werktag bei AC-Destination, mindestens 12 Sessions pro Werktag bei DC.
Drei realistische Setups durchgerechnet
Alle drei Beispiele sind Modellrechnungen, keine garantierten Tarife. Sie basieren auf Adyoutiser-Pricing-Logik 2026 (siehe Indoor-DOOH-Preise Österreich 2026) und auf typischen Lade-Frequenzen aus BEÖ- und Betreiber-Berichten.
Setup A — Boutique-Hotel im Salzkammergut mit 2 Tesla-Destination-Chargern. Dwell-Time pro EV-Gast: 14–16 Stunden Übernachtung (Lader läuft nachts, Person sitzt abends 2 Stunden in der Lobby). Tägliche EV-Übernachtungs-Gäste: 4–8. Lobby-Schirm 55 Zoll, hochkant, neben Rezeption + Sitzecke. Erwartete Monatseinnahmen: 130–240 € passiv, plus optional Eigen-Content für Hotel-Angebote (Wellness-Slots, Restaurant-Specials, Spa-Termine) im Round-Robin. Amortisations-Logik: bei Pilot-Konditionen 0 € Hardware-Invest, Break-even ab Monat 1.
Setup B — Highway-nahes Café im Mostviertel mit Smatrics-Schnelllader (75 kW, 2 Lade-Punkte). Dwell-Time pro EV-Gast: 35–55 Minuten Café-Sitzen während Lade-Session. Tägliche EV-Lade-Sessions: 18–30. Café-Schirm 65 Zoll, Querformat, an Sitzbereichs-Innenwand. Erwartete Monatseinnahmen: 210–380 € passiv, plus Eigen-Content für Tagesgerichte und Saison-Aktionen. Cross-Audience-Effekt: Lokal-Gäste sehen den Bildschirm auch.
Setup C — Innenstadt-Café in Wien 1060/1070 mit drei AC-Ladern auf Kunden-Parkplätzen (Wienenergie-Tarif). Dwell-Time pro EV-Gast: 60–120 Minuten Stadtaufenthalt mit Park-and-Charge. Tägliche EV-Sessions: 8–14 (saisonal stärker im Sommer, weil Touristen). Café-Schirm 50 Zoll, Hochkant, Eingangsbereich mit Sichtachse zur Sitzecke. Erwartete Monatseinnahmen: 170–280 € passiv. Bonus: Der Standort wird im EV-Lade-App-Verzeichnis (Plugshare, Tesla-Maps, Goingelectric) gelistet und gewinnt dadurch Stamm-EV-Kundschaft.
Die Spannen sind bewusst breit, weil reale Werbe-Demand stark schwankt — siehe dazu auch unseren DOOH-Saisonkalender Österreich 2026. In Premium-Monaten (Mai/Juni, November/Dezember) liegst du eher am oberen Rand, im Juli-Sommerloch eher am unteren.
Wer würde das buchen wollen? Werbekunden-Cluster für EV-affine Audience
Sobald dein Wartebereich-Screen läuft, ist die zweite Frage: Wer zahlt dafür? Die Antwort ist erfreulich klar, weil EV-Audience demographisch sehr targetbar ist.
Cluster 1 — Energie-Wende-Komplementär. PV-Installateure, Wärmepumpen-Heizungsbauer, Wallbox-Installateure, Energie-Beratung. Der EV-Fahrer:innen-Markt überlappt zu rund 40 % mit dem PV-Eigenheim-Markt und zu rund 30 % mit dem Wärmepumpen-Sanierer-Markt. Diese Werbekunden zahlen Premium für genau dein Audience-Profil — siehe unsere Pillars zu Photovoltaik-Werbung und Wärmepumpen-Installateur Werbung.
Cluster 2 — Versicherung & Banking. Wiener Städtische, Generali, Allianz, Garanta für Kfz-Spezialprodukte (EV-Tarife, Wallbox-Versicherung); Erste, BAWAG, Raiffeisen für E-Mobility-Finanzierung und Leasing.
Cluster 3 — Premium-Reise & Hospitality. Tourismusverbände der Bundesländer (Tirol, Salzburg, Steiermark), Premium-Hotelketten mit EV-Lade-Argument, Restaurant-Cluster mit Destination-Reichweite.
Cluster 4 — Wohn-Ausstattung & Garten. Küchen-Studios, Möbel-Mittelpreis, Garten- und Outdoor-Spezialhändler — ein Segment, das stark mit dem EV-Eigenheim-Käufer:innen-Profil korreliert.
Cluster 5 — Lokales B2B. Steuerberater, Notar, Rechtsanwalts-Kanzleien (siehe Kanzlei-Werbung Wien), die ihre Mandanten-Demografie genau in diesem Cluster sehen.
Wenn du als Werbekunde diese Audience erreichen willst: Wir können dich bei Adyoutiser im Self-Service über /fuer-werbekunden auf die Pilot-EV-Standorte vorbuchen, sobald sie live gehen. Erste Pilot-Standorte werden voraussichtlich Q3/Q4 2026 verfügbar sein.
Was Adyoutiser NICHT macht — Abgrenzung zur On-Charger-DOOH-Welt
Damit hier keine Missverständnisse entstehen: Es gibt im DACH-Markt drei klar voneinander getrennte DOOH-Schichten rund um EV-Charging.
Schicht 1 — On-Charger-Display. Bildschirm direkt am Ladepunkt-Standfuß oder integriert in die Säule. Anbieter: advercharge (DE, mit AT-Expansion), Wedeko (DE), Commercial Charger / EGO (DE), Goldbach EV-Screens (AT/CH, programmatisch). Ziel: Werbung während des Ein- und Aussteck-Vorgangs und für die ersten Minuten Ladezeit. Strukturell Outdoor, wetterausgesetzt, niedrige Effektiv-Dwell pro Person (3–8 Minuten am Bildschirm).
Schicht 2 — Lade-App-Display. Werbeplätze in den Apps von Smatrics, Tesla, IONITY, ChargePilot. CPMs sehr volatil, Targeting fein, aber Reichweite an die App-Nutzung gebunden.
Schicht 3 — Indoor-Wartebereich-DOOH (das ist Adyoutiser). Bildschirm im Café, Hotel oder Restaurant drinnen, wo die Person die meiste Zeit der Lade-Pause sitzt. Strukturell Indoor, wetter- und lärmgeschützt, sehr lange Effektiv-Dwell pro Person (15–90 Minuten), eingebettet in einen positiven Aufenthalts-Kontext (Kaffee, Frühstück, Hotelaufenthalt).
Die drei Schichten sind komplementär, nicht konkurrierend. Eine fortgeschrittene EV-Standort-Marketing-Strategie nutzt alle drei: On-Charger für Lade-Start-Aufmerksamkeit, App für Pre-Arrival-Targeting, Indoor-Wartebereich für Dwell-Phase-Aufmerksamkeit.
Setup-Praxis — was du brauchst, was wir bringen
Was du als Venue mitbringen musst:
Stromversorgung am Bildschirm-Platz (230 V Steckdose im Umkreis von 5 m)
WLAN am Standort mit 5 Mbit/s Upstream Mindestbandbreite
Mietrechts-Zustimmung des Eigentümers (kurzer Standardpassus, in den meisten Mietverträgen unkritisch)
EV-Lader-Existenz dokumentiert (Foto, Standort-Eintrag in Plugshare oder Tesla-Maps, Betreiber-Bestätigung)
Was Adyoutiser bringt:
Hardware (Player und optional Bildschirm-Modell aus Liste)
Setup-Termin (1 Tag, Vor-Ort-Visite)
Content-Management-System mit Self-Service-Eigen-Content-Slot (Round-Robin mit gebuchten Drittwerbe-Slots)
Stripe-Auszahlung des Revenue-Share-Anteils, monatlich
Branchen-Sperren für Inhalte, die nicht zu deinem Venue passen (z. B. konkurrierende Cafés ausschließen)
Was wir nicht machen:
Lader-Hardware oder Lader-Installation (das ist Smatrics, Tesla Destination, EVN, BE-Energy, Wienenergie)
Lader-Wartung
Lade-Tarif-Abrechnung
Förder-Hebel BMK eMove Austria 2026
Das Förderzentrum bewirbt für 2026 die eMove-Austria-Tranche der Bundesregierung mit insgesamt 30 Mio. EUR für Ladeinfrastruktur. Förderfähig sind Ladepunkt-Hardware, Installations- und Netzanschlusskosten (Details). Nicht förderfähig: Indoor-DOOH-Player, Werbe-Hardware oder Marketing-Maßnahmen.
Aber: Wenn du als Venue ohnehin einen Lader installierst, ist der Effektiv-Mehraufwand für einen zusätzlichen Wartebereich-Bildschirm in unserem Pilot-Modell null Euro Hardware-Invest und nur ein paar Stunden Setup-Zeit. Du erhöhst damit die Vermarktbarkeit deines Standorts (gegenüber Mit-Eigentümern, Verpachtenden, Hotelketten-Konzepten) substanziell, ohne zusätzliche Förder-Anträge stellen zu müssen.
Eine wichtige Warnung zur Förder-Compliance: Werbung für die Förderung selbst unterliegt dem UWG-Irreführungsverbot. Sätze wie "Bis zu 100 % Förderung gesichert" sind UWG-rechtlich heikel, weil die tatsächliche Förder-Höhe von der individuellen Antrags-Konstellation abhängt. Wer im Wartebereich-Screen die Lader-Förderung bewirbt, sollte die Spannbreite ehrlich kommunizieren ("bis zu X EUR möglich, abhängig von Antrag"). Das ist kein Rechtsrat — es ist ein Hinweis, der bei deinem Steuerberater oder der WKO-Werberichtlinien-Beratung gegengeprüft werden sollte.
FAQ — die acht häufigsten Fragen
Funktioniert das auch, wenn der Lader gar nicht von mir betrieben wird, sondern von Smatrics auf meinem Parkplatz?
Ja. Entscheidend ist nicht, wer den Lader betreibt — entscheidend ist, dass die Lade-Sessions an deinem Standort stattfinden und die Personen währenddessen in deinem Café, Hotel oder Restaurant sitzen. Smatrics, Tesla Destination, EVN, BE-Energy, Wienenergie sind als Lader-Betreiber alle kompatibel.
Was ist, wenn ich nur 4 Lade-Sessions pro Tag habe?
Dann ist das EV-Argument für sich allein zu schwach — aber dein normales Café-, Hotel- oder Restaurant-Profil ist ja zusätzlich da. Der Indoor-Bildschirm rechnet sich auch ohne EV-Audience, der Lader ist ein Plus, kein Ersatz. Eine ehrliche Größenordnung pro Branche findest du in unserem DOOH-Einnahmen-Rechner.
Brauche ich für den Wartebereich-Screen eine separate Anmeldung bei der WKO oder bei der Werbeabgabe?
Die Werbeabgabe nach Werbeabgabegesetz fällt grundsätzlich auf der Seite des Werbeleisters an, nicht auf der Venue-Seite. Bei Adyoutiser wird die Werbeabgabe plattformseitig zugerechnet — du erhältst eine saubere monatliche Abrechnung. Eine ausführliche Erklärung zu Steuern und Werbeabgabe für Venue-Partner findest du in unserem Beitrag Bildschirmwerbung-Einnahmen versteuern in Österreich.
Gibt es Branchen, die ich auf meinem Screen ausschließen lassen sollte?
Ja. Du kannst über die Adyoutiser-Plattform pro Screen einzelne Branchen sperren — typisch werden konkurrierende Cafés und Restaurants im Umkreis, manchmal Wettbüros oder politische Parteien gesperrt. Eine Lader-Konkurrenz-Sperre (z. B. kein BMW Charging wenn ich Tesla Destination habe) ist in Sondersituationen möglich und sollte vor Setup besprochen werden.
Was passiert, wenn ich den Lader-Vertrag mit Smatrics in 2 Jahren beende?
Das ändert deine Audience-Mischung — der Bildschirm bleibt aber funktional und produziert weiter Revenue aus deinem Stamm-Café-, Hotel- oder Restaurant-Profil. Du wirst lediglich die EV-Audience-Sub-Sektion verlieren. Pilot-Konditionen laufen über 6 Monate, danach Standard-Konditionen (Player 249 € einmalig falls neu beschafft, 50 % Revenue-Share standardmäßig).
Wir haben einen Tesla-Supercharger direkt vor der Tür — was bedeutet das?
Tesla-Supercharger sind HPC-Stationen (15–25 Min Dwell pro Session) mit hoher Frequenz. Dein Wartebereich-Setup profitiert davon stark, wenn der Sichtweg zwischen Supercharger und Café/Hotel unter 60 Sekunden ist. Tesla hat 10 Supercharger-Standorte in AT seit 2024 für Fremdmarken geöffnet — die Audience hat sich dadurch verdoppelt bis verdreifacht, was den DOOH-Wert direkt erhöht. Tesla-Standortbetreiber-Status bist du dabei nicht — aber das ist hier auch irrelevant, weil unser Modell die Indoor-Seite bedient.
Was, wenn mein Café gar keinen Sitzbereich hat, sondern To-go-orientiert ist?
Dann passt das EV-Wartebereich-Argument für deinen Standort nicht. EV-Fahrer:innen werden 30+ Minuten nicht stehen — sie suchen einen Sitzplatz mit Steckdose. Ein reines To-go-Café-Setup ohne Sitzgelegenheit nutzt den EV-Lader-Audience-Hebel kaum. In diesem Fall lohnt sich der Bildschirm trotzdem als Frequenz-DOOH für Lauf-Kundschaft, aber nicht primär als EV-Asset.
Ich plane ein neues Café oder Restaurant mit Lade-Stellplätzen — wann sollte ich Adyoutiser einbeziehen?
Idealerweise vor der Innenraum-Architekturplanung, weil Sichtachse, Wandstellen und Stromverlegung in der Roh-Planung deutlich günstiger sind als nachträglich. Schreib uns auf /partner-werden — ein 30-Minuten-Call mit unserem Setup-Team klärt die Detailfragen.
Was als Nächstes
Wenn du heute einen EV-Lader an deinem Café-, Hotel- oder Restaurant-Standort hast — egal ob AC-Destination, DC-Schnelllader oder ein Supercharger-Stellplatz nebenan — und über Indoor-DOOH-Einnahmen nachdenkst: Die Adyoutiser-Pilot-Konditionen laufen für die EV-Wartebereich-Vertikale aktuell mit gratis Player-Hardware und 60 % Revenue-Share für 6 Monate.
Wenn du Werbekunde bist und EV-affine Audience für Photovoltaik, Wärmepumpe, Premium-Versicherung oder Hospitality buchen willst: Wir nehmen Vorbuchungen für die ersten EV-Pilot-Standorte über /fuer-werbekunden entgegen. Erste Standorte gehen voraussichtlich Q3/Q4 2026 live.
Eine letzte Anmerkung in eigener Sache: Dieser Artikel ist ehrliche Marktbeobachtung kombiniert mit unserer Plattform-Realität. Wir haben heute null aktive EV-Wartebereich-Standorte. Wir werden in 12 Monaten zwischen 4 und 12 haben — wenn die Pilot-Akquise funktioniert. Wenn du Teil dieser ersten Welle sein willst: kurze Mail an office@adyoutiser.com reicht, mit Standort, Lader-Typ und ungefährer Sessions-Frequenz pro Tag. Wir melden uns binnen 48 Stunden mit einem konkreten Setup-Vorschlag.
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