Bildschirm im Geschäft: passives Einkommen? | adyoutiser
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Passives Einkommen mit einem Bildschirm im Geschäft — lohnt sich das?
Christian Starzengruber
Author at adyoutiser
May 31, 2026Last updated: June 3, 20269 min read6
Ehrlich gerechnet: Was ein Bildschirm im Laden, Café oder Studio wirklich bringt — je nach Laufkundschaft grob €30–80, €100–250 oder €250–500+ im Monat.
Kurz gesagt: Ein Bildschirm im Geschäft bringt kein müheloses passives Einkommen, aber einen realistischen Nebenverdienst. Je nach Laufkundschaft sind grob €30–80, €100–250 oder €250–500+ im Monat drin. Du bekommst 25–50 % Umsatzbeteiligung pro gebuchter Anzeige, behältst die Markenkontrolle und wirst per Stripe ausgezahlt. Bildschirm bringst du selbst mit.
Was "passives Einkommen" hier wirklich heißt
Lass uns die romantische Vorstellung gleich kassieren: Ein Bildschirm an der Wand verdient nicht im Schlaf Geld, während du nichts tust. Was du bekommst, ist ein Nebenverdienst aus einer Fläche, die du sowieso hast — die Wand neben der Kasse, das Eck im Wartebereich, der Platz hinter der Theke. Der Aufwand ist gering, aber nicht null: einmal aufhängen, einmal koppeln, dann läuft es weitgehend von selbst.
Der Unterschied zu echtem passiven Einkommen ist ehrlich: Dein Verdienst hängt direkt daran, wie viele Leute an deinem Screen vorbeigehen. Ein Café mit 800 Gästen am Tag verdient mehr als ein Büro-Empfang mit 30 Besuchern. Kein Trick, keine Hochrechnung — nur Laufkundschaft mal Werbenachfrage.
Die ehrliche Zahlenspanne — pro Monat
Hier sind die Bereiche, die du realistisch erwarten kannst. Das ist ein illustratives Rechenbeispiel, kein Versprechen, weil es komplett von deiner Frequenz abhängt:
Niedrige Frequenz (kleiner Laden, ruhige Lage): grob €30–80 im Monat.
Hohe Frequenz (Top-Lage, viel Durchgang): €250–500+ im Monat.
Du bekommst eine Umsatzbeteiligung von 25–50 % pro Anzeige, die auf deinem Bildschirm gebucht wird. Steht kein Inserent dahinter, verdienst du in dem Zeitfenster nichts — das ist der ehrliche Teil. Aber du zahlst auch nichts drauf: Strom für einen Bildschirm liegt im Cent-Bereich pro Tag.
Willst du grob abschätzen, was eine Buchung auf einer Fläche wie deiner kostet und damit, wie viel hängenbleibt, rechne es im DOOH-Rechner durch.
Wie das Geld zu dir kommt
Die Mechanik ist simpel und das ist Absicht. Werbetreibende buchen Anzeigen ab €2 — das ist die Mindestbuchung pro Kampagne, kein Tagespreis. Läuft die Anzeige auf deinem Screen, wird automatisch dein Anteil berechnet. Auszahlung läuft über Stripe, in Euro, direkt auf dein Konto.
Kein Inkasso, keine Rechnungen an Werbekunden, kein Quartalsgespräch mit jemandem im Quarter-Zip. Die Plattform übernimmt Buchung, Abrechnung und Zahlung — du stellst die Fläche und die Aufmerksamkeit deiner Gäste.
Wichtig für Österreich: Auf Werbeumsätze fällt 5 % Werbeabgabe an, die automatisch berechnet und eingerechnet ist. Du musst dich darum nicht selbst kümmern. Details dazu stehen in DOOH & Werbeabgabe in Österreich.
Du behältst die Kontrolle über deine Wand
Die größte Angst vorab: "Was, wenn da Werbung läuft, die nicht zu mir passt?" Berechtigt. Deshalb gilt: gebuchte Anzeigen bekommen maximal 75 % der Bildschirmzeit (der Standard-Werbeanteil), den Rest steuerst du. Du kannst eigene Inhalte einblenden (Speisekarte, Angebote, Öffnungszeiten) und problematische Werbung ablehnen.
Jede eingereichte Anzeige läuft zuerst durch eine KI-Moderation, die rund 94 % automatisch freigibt; der Rest wird von Menschen geprüft, mit Antwort innerhalb von einer Stunde zu Geschäftszeiten. Was die Plattform nicht erwischt, fängst du als Betreiber ab. Deine Marke, deine Regeln.
Wo das funktioniert — und wo (noch) nicht
Ehrlichkeit zur Reichweite: adyoutiser ist aktuell live in Wien und Bratislava, nicht österreichweit. Niederösterreich kommt ab Q3 2026 dazu. Das Netz umfasst rund 20 Screens mit zusammen etwa 20.000 Kontakten pro Tag — Flaggschiff-Standorte sind der Wiener Schwedenplatz/Franz-Josefs-Kai und die Marina Wien am Handelskai. Welche Flächen genau dabei sind, siehst du unter Screens.
Als Betreiber in Wien oder Bratislava bist du also früh dran. Das heißt weniger garantierte Buchungen heute, aber du bist Teil eines wachsenden Netzes statt Nummer 4.000 in einem fertigen Konzern-Inventar.
Lohnt es sich für dich? Eine ehrliche Checkliste
Rechne es nicht schön. Es lohnt sich eher, wenn du diese Punkte abhaken kannst:
Hast du echte Laufkundschaft? Unter 100 Personen am Tag bleibt es Trinkgeld-Niveau.
Hast du eine sichtbare Wand? Eine Fläche, die Gäste beim Warten oder Anstehen ohnehin ansehen.
Bringst du einen Bildschirm mit? Das Modell ist Bring-your-own-screen — du brauchst keinen Vertrag über Gerätemiete.
Bist du okay mit Schwankungen? Manche Monate sind stärker, manche schwächer. Das ist kein Festgehalt.
Der Einstieg ist bewusst kurz gehalten. Du registrierst dich als Partner, koppelst deinen Bildschirm, hinterlegst deine Stripe-Auszahlungsdaten — fertig. Ab dann läuft Werbung auf deinem Screen, sobald sie gebucht wird, und dein Anteil landet automatisch auf deinem Konto.
Die vollständigen Details, der Setup-Ablauf und die Auszahlungslogik stehen auf der Partner-Seite. Wer zuerst rechnen will, was eine typische Fläche an Werbeumsatz erzeugt, nutzt den DOOH-Rechner.
Häufige Fragen
Wie viel kann ich mit einem Bildschirm im Geschäft wirklich verdienen?
Je nach Laufkundschaft grob €30–80 (niedrig), €100–250 (mittel) oder €250–500+ im Monat (hoch). Du bekommst 25–50 % Umsatzbeteiligung pro gebuchter Anzeige. Ohne Buchungen verdienst du in dem Zeitraum nichts, zahlst aber auch nichts drauf außer minimalem Stromverbrauch.
Ist das wirklich passives Einkommen?
Nicht im strengen Sinn. Du verdienst aus einer Fläche, die du ohnehin hast, mit minimalem Aufwand nach dem Aufhängen. Aber der Verdienst hängt direkt an deiner Frequenz und an der Werbenachfrage — es ist ein Nebenverdienst, kein selbstfahrender Geldautomat.
Muss ich den Bildschirm selbst kaufen?
Ja, das Modell ist Bring-your-own-screen. Ein normaler Fernseher oder Monitor mit Player reicht. Du musst keinen Gerätevertrag abschließen und keine monatliche Mietgebühr für Hardware zahlen.
Kann ich entscheiden, welche Werbung läuft?
Ja. Gebuchte Anzeigen bekommen maximal 75 % der Bildschirmzeit, den Rest füllst du mit eigenen Inhalten. Jede Anzeige durchläuft eine KI-Moderation (rund 94 % automatische Freigabe), und du kannst Werbung ablehnen, die nicht zu deinem Geschäft passt.
Wann und wie werde ich ausgezahlt?
Die Auszahlung läuft über Stripe in Euro, direkt auf dein Konto. Sobald Anzeigen auf deinem Bildschirm gebucht und abgerechnet sind, wird dein 25–50-%-Anteil automatisch berechnet — ohne dass du Rechnungen an Werbekunden schreiben musst.
Muss ich mich um Steuern und Werbeabgabe kümmern?
In Österreich fällt auf Werbeumsätze 5 % Werbeabgabe an. Die wird automatisch berechnet und ist eingerechnet, du musst sie nicht selbst abführen. In der Slowakei fällt keine Werbeabgabe an. Deine eigene Einkommensbesteuerung des Zusatzverdienstes regelst du wie üblich mit deiner Buchhaltung.
Funktioniert das auch außerhalb von Wien und Bratislava?
Aktuell ist adyoutiser nur in Wien und Bratislava live. Niederösterreich kommt ab Q3 2026 dazu. Du kannst dich früher registrieren, aber garantierte Buchungen gibt es erst, wenn in deiner Region genug Werbenachfrage da ist.
Was, wenn ein Monat schlecht läuft?
Dann verdienst du weniger — es gibt kein Festgehalt. Werbeumsatz schwankt mit Nachfrage und Jahreszeit. Dafür hast du keine laufenden Kosten außer Strom und kein Risiko: leere Werbezeit kostet dich nichts, sie bringt nur in dem Zeitfenster nichts ein.