May 13, 2026Last updated: July 13, 202616 min read8
Das DOOH-Glossar für Österreich: 40 Branchen-Begriffe verständlich erklärt – von CPM bis pDOOH, von OSA bis Revenue-Share. Mit AT-Bezug für Salons, Cafés, Apotheken und lokale Werbekunden in Wien, Graz und Linz.
DOOH (Digital Out-of-Home) hat in den letzten zwei Jahren in Österreich eine eigene Sprache entwickelt – eine Mischung aus deutschen Branchen-Begriffen, englischen Akronymen und österreichischen Spezifika wie OSA oder ÖWA. Wer in Wien einen Friseursalon betreibt und seinen Bildschirm vermieten will oder als lokaler Werbekunde in Graz Slots buchen möchte, stolpert in jedem Anbieter-Portal über Wörter, die nicht erklärt werden.
Dieses Glossar erklärt die 40 wichtigsten Begriffe – kurz, in deutscher Sprache, mit österreichischem Bezug und konkreten Beispielen aus dem Mikro-Venue-Alltag. Es richtet sich an zwei Zielgruppen:
Venue-Partner (Salons, Cafés, Apotheken, Friseure, Fitnessstudios), die wissen wollen, was hinter den Plattform-Begriffen steckt.
Lokale Werbekunden (Restaurants, Händler, Makler, Ärzte), die ihre erste Indoor-DOOH-Kampagne buchen.
Wo ein tiefergehender Adyoutiser-Artikel existiert, verlinken wir direkt. Wo es um österreichische Rechtsfragen geht, verweisen wir auf die zuständige Stelle (WKO, ÖAK, ÖRAK).
A
Adyoutiser
Österreichische Self-Service-DOOH-Plattform für Mikro-Venues (Friseure, Salons, Cafés, Fitnessstudios). Das Hardware-Modell ist verkauft, nicht geleast: ein Player kostet einmalig 249 Euro, der Partner besitzt die Hardware. Es gibt keine monatlichen Lizenzgebühren – Erlöse werden über Revenue-Share geteilt (30 bis 60 Prozent je nach Share of Voice). Sitz in Wien, Fokus auf den DACH-Markt mit Schwerpunkt Österreich.
Audience Measurement
Die Messung, wie viele Menschen einen Werbebildschirm tatsächlich gesehen haben – Impressionen mal Sichtbarkeits-Wahrscheinlichkeit. Im Outdoor-Bereich macht das in Österreich primär der Outdoor Server Austria (OSA). Bei Indoor-DOOH in Mikro-Venues gibt es keinen vergleichbar harten Standard – Plattformen schätzen über Frequenzen (Kundinnen pro Stunde) und Verweildauer. Bei Adyoutiser wird jede Impression mit einem Sichtbarkeits-Multiplikator gewichtet (etwa 1,5 Personen pro Play im Friseursalon-Wartebereich).
Ausspielung (Playout)
Der Vorgang, ein Creative (Video oder Bild) auf einem Screen anzuzeigen. Synonyme: Plays, Impressionen. Eine Ausspielung dauert standardmäßig 10 Sekunden. Im Adyoutiser-Backend wird jede Ausspielung als Event gespeichert – über 1 Million pro Monat allein in der Wiener Pilot-Flotte.
B
Branchen-Sperre (Industry Blocking)
Ein Venue-Partner-Recht: bestimmte Werbe-Branchen für den eigenen Screen ausschließen. Ein Friseursalon kann beispielsweise alle Werbung von Konkurrenz-Friseuren oder Online-Buchungsplattformen blockieren. Branchen-Sperren mappen auf den österreichischen WKO-Branchen-Code. 123 Industrien sind in der Adyoutiser-Plattform als Sperr-Optionen verfügbar (Stand 2026-05).
Brand Safety
Schutz davor, dass eine Werbeanzeige neben Inhalten erscheint, die der Marke schaden könnten. Im Indoor-DOOH bedeutet das vor allem: keine Konkurrenzwerbung in der eigenen Filiale, keine geschmacklose Werbung neben sensiblen Kontexten (Notfall-Wartezimmer, Trauerkontexte). Brand Safety besteht aus drei Mechanismen: KI-Vorab-Moderation, Branchen-Sperren auf Venue-Ebene und Sentiment-basierte Kontext-Filterung. Mehr dazu: Brand Safety bei DOOH.
Bewegtbild
Werbe-Creatives als Video (MP4, H.264, max. 10 Sekunden, 1080p oder 4K). Bewegtbild generiert in Indoor-DOOH-Umgebungen erfahrungsgemäß höhere Aufmerksamkeit als Standbilder, kostet aber in der Produktion mehr. Spec-Details: DOOH-Creative-Specs 2026.
C
CMS (Content Management System)
Die Software-Steuerebene, über die der Plattform-Betreiber Inhalte auf alle Player ausspielt. Anders als bei Web-CMS (WordPress, Drupal) ist ein DOOH-CMS auf Echtzeit-Ausspielung mit MQTT-Steuerung und Player-Diagnose optimiert. Adyoutiser nutzt ein eigenes Cloud-CMS, Partner brauchen für ihre Hardware keine eigene Lizenz.
CPM (Cost per Mille)
Der Preis für 1.000 Werbe-Impressionen. Synonym im Deutschen: TKP (Tausender-Kontakt-Preis). In Mikro-Venue-DOOH in Österreich liegt der CPM typischerweise zwischen 15 und 40 Euro – höher als bei Außenwerbung, weil die Aufmerksamkeit im Wartebereich konzentrierter ist. Detaillierte Erklärung: CPM bei DOOH erklärt.
CPP (Cost per Point)
Der Preis pro Rating-Point – also pro einem Prozent der Zielgruppe, die mit der Kampagne erreicht wird. CPP ist im klassischen TV-Geschäft etabliert und in der DOOH-Großwerbung üblich. Für lokale Mikro-Venue-Kampagnen ist CPM die praktischere Metrik, weil das Zielgruppen-Universum klein und scharf abgegrenzt ist.
Creative
Die eigentliche Werbung – Video oder Bild, das auf dem Screen läuft. Jedes Creative durchläuft bei Adyoutiser einen Approval-Workflow: KI-Vorab-Check, dann manuell bei sensiblen Branchen oder Venue-Sperren. Specs sind streng: max. 10 Sekunden, 1080p oder 4K, kein Audio.
D
Daypart (Tagesabschnitt)
Ein definiertes Zeitfenster für die Ausspielung – z. B. Frühstückszeit im Café (07:00–10:00) oder Wartezimmer-Stoßzeit beim Arzt (15:00–18:00). Mit Dayparts kannst du Werbung kontextuell schärfer schalten. Nacht-Spans über Mitternacht (22:00–06:00) werden korrekt behandelt.
DOOH
Abkürzung für Digital Out-of-Home – digitale Werbeflächen außerhalb des eigenen Zuhauses. Umfasst sowohl klassische Außenwerbung (digitale Plakate, City-Lights, Großflächen) als auch Indoor-DOOH in halböffentlichen Räumen (Salons, Cafés, Fitnessstudios, Arztpraxen). Adyoutiser fokussiert ausschließlich auf den Indoor-Mikro-Venue-Bereich. Komplette Einführung: Was ist DOOH?.
DSGVO im DOOH
Die zentrale Frage: Werden personenbezogene Daten verarbeitet? Bei reinen Ausspielungen (Video läuft am Bildschirm, niemand wird erfasst) nein – das ist der Adyoutiser-Standard. Sobald Kameras (Audience-Counting), Beacons oder WLAN-Sniffer im Spiel sind, greift die DSGVO mit Informations- und Rechtsgrundlagen-Pflicht. Adyoutiser-Player erfassen keine personenbezogenen Daten.
DSP (Demand-Side Platform)
Software auf der Werbekunden-Seite, mit der Kampagnen über mehrere SSPs hinweg automatisiert eingekauft werden – typischerweise in Echtzeit-Auktionen. In der DOOH-Welt sind DV360 (Google), The Trade Desk und Hivestack die führenden DSPs. Mikro-Venue-Plattformen sind aktuell primär direkt-buchbar, planen aber pDOOH-Integrationen.
E
Eyes-on-Screen
Aufmerksamkeitsmetrik: wie viele Personen einen Screen tatsächlich angesehen haben – nicht nur passieren. Im Outdoor-Bereich gemessen über Eye-Tracking-Studien (Nielsen, MOAT). Im Mikro-Venue-Indoor-Bereich oft höher als Außen, weil die Verweildauer länger ist (Friseur-Schnitt: 30–60 Minuten Verweilzeit, dabei Blick mehrfach auf den Screen).
F
Framen
Berliner DOOH-Plattform-Anbieter, gegründet 2018, mit nach eigenen Angaben 33.000+ aktiven Screens in über 30 Ländern. Fokus auf Premium-Mikro-Venues (Coworking, Hotels, Gyms) und Konzern-Kooperationen (z. B. Schindler-Aufzüge in Hotels). Hardware wird gestellt, kein Self-Service-Verkaufsmodell – Partner sind in der Regel an Mindestwerte und Vertragslaufzeiten gebunden. Vergleich mit österreichischen Alternativen: Framen-Alternative Österreich.
Frequency Cap
Eine Obergrenze, wie oft dieselbe Person dieselbe Werbung sehen soll. Bei Indoor-DOOH in Mikro-Venues eher pro Screen und Stunde als pro Person geregelt – weil Personen nicht eindeutig wiedererkannt werden. Typischer Wert in Mikro-Venues: 6–12 Ausspielungen pro Stunde pro Creative, damit das Creative nicht ermüdet.
G
Geofencing
Werbe-Targeting über geografische Grenzen – z. B. nur Screens im Umkreis von 2 km um den Werbekunden-Standort. Im klassischen Mobile-Programmatic der Standard. In Mikro-Venue-DOOH praktisch durch Screen-Auswahl pro Werbekunde: ein Friseur in Wien-Neubau bucht nur Screens in den umliegenden Bezirken 1, 6, 7, 8.
Gewista
Die größte österreichische Out-of-Home-Anbieterin, Teil der JCDecaux-Gruppe. Betreibt klassische Plakatwände, City-Lights und großformatige digitale Außenwerbung in Wien, Graz und Linz. Spielt vor allem in der klassischen Außenwerbung – Mikro-Venue-Indoor ist nicht ihr Fokus. Reichweitendaten kommen via Outdoor Server Austria (OSA) ins Mediaplaner-Ökosystem.
H
House Ad (Hausanzeige)
Eine Werbung, die der Plattform-Betreiber selbst auf einem Screen ausspielt, wenn kein bezahlter Werbekunde gebucht hat – typisch zur Vermeidung leerer Screens. Bei Adyoutiser laufen House Ads als Filler mit niedrigster Priorität und werden in einem eigenen Bestand verwaltet.
I
Impression
Eine einzelne Ausspielung eines Creatives auf einem Screen, gewichtet mit der geschätzten Personenzahl, die das Creative gesehen hat. 1 Play in einem Frühstückscafé am Sonntag um 9:00 = möglicherweise 4–6 Impressionen (Personenzahl-Multiplikator). Die Multiplikatoren basieren auf Venue-Typ, Wochentag und Uhrzeit.
Inventory
Die Summe aller verfügbaren Werbe-Slots – pro Screen, pro Zeitraum, pro Daypart. Wenn Adyoutiser sagt "wir haben 14 aktive Wiener Screens", dann ist das die Inventory-Basis: 14 Screens × 6 Plays pro Stunde × 12 Öffnungsstunden × 365 Tage = grob 367.000 jährliche Slot-Plätze pro Creative-Loop. Inventar-Engpässe sind aktuell selten – Wachstum geschieht eher beim Werbekunden-Bestand.
K
KPI (Key Performance Indicator)
Messgröße zur Bewertung des Kampagnen-Erfolgs. In DOOH üblich: Reichweite (Impressionen), Frequenz (Average Plays per Visit), CPM, Kosten pro Sale (bei attributionsfähigem Funnel), Brand-Lift bei Befragungs-Studien. Tiefere Einordnung: DOOH-Performance-KPIs jenseits CPM.
L
Layer-Modell
Eine Darstellung des österreichischen DOOH-Markts in vier Ebenen:
Ein strukturierter Werbeplan: welche Screens, in welchem Zeitraum, mit welchem Budget, mit welchen Creatives. Bei Indoor-Mikro-Venue-Kampagnen ist der Mediaplan typischerweise ein einfaches Spreadsheet (5–20 Screens, 2–4 Wochen, 1–3 Creatives). Adyoutiser-Kampagnen lassen sich direkt im Self-Service-Builder zusammenstellen.
Moderation (Approval-Workflow)
Der Prüfprozess, bevor ein Creative auf einem Screen ausgespielt wird. Bei Adyoutiser dreistufig: (1) KI prüft Inhalts-Compliance (Markenrechte, Inhalts-Regeln, technische Specs), (2) Branchen-Sperren auf Venue-Ebene werden gematched, (3) bei sensiblen Branchen (Glücksspiel, OTC-Medikamente, politische Werbung) erfolgt manueller Review. Aktuell laufen 94 Prozent der Creatives durch Auto-Approve. Mehr: DOOH Content-Moderation.
O
OOH (Out-of-Home)
Die Überkategorie aller Außen- und außerhäuslichen Werbeformen – analog (klassische Plakate) und digital (DOOH). DOOH ist also eine Unterkategorie von OOH.
Outdoor Server Austria (OSA)
Die österreichische Reichweitenmess-Studie für Out-of-Home, betrieben von R+C Plakatforschung. Seit 2013 etabliert, seit 2020 neu mit DOOH-Stunden-Daten und Mobilitätsdaten von A1 Telekom. Misst 1,3 Millionen Straßen-Segmente. Für Mikro-Venue-Indoor-DOOH (Adyoutiser-Bereich) liefert OSA keine direkten Daten – diese Werte werden plattform-intern gemessen. Quelle: outdoorserver.at.
P
pDOOH (Programmatic DOOH)
Programmatic Digital Out-of-Home: automatisierter Werbe-Einkauf in Echtzeit über DSP-SSP-Auktionen. Statt Direkt-Buchung beim Anbieter wird Inventar real-time vergeben – abhängig von Targeting-Bedingungen wie Wetter, Tageszeit, Standort, Venue-Typ. Vollständige Erklärung: Programmatic DOOH erklärt.
Player
Die Hardware, die das Creative auf dem Screen anzeigt – ein kleiner Mini-PC (Android- oder Linux-basiert) mit HDMI-Ausgang und WLAN/LAN-Verbindung. Bei Adyoutiser ist der Player Eigentum des Venue-Partners (249 Euro einmalig), nicht geleast. Hardware-Details: DOOH-Hardware-Guide 2026.
Playout
Synonym zu Ausspielung – die tatsächliche Schaltung eines Creatives auf einem Screen. Im Adyoutiser-Backend werden Playouts monatlich partitioniert für Performance-Optimierung der Eventdatenbank.
Q
Queue (Ausspiel-Reihe)
Die aktuelle Liste von Creatives, die auf einem Screen rotieren. Adyoutiser hält genau eine Queue pro Screen mit optimistischer Versions-Sperre – verhindert Race Conditions, wenn mehrere Werbekunden gleichzeitig buchen. Das Round-Robin-Verfahren entscheidet, welches Creative als nächstes aus der Queue gezeigt wird.
R
Revenue-Share
Das Geschäftsmodell von Self-Service-DOOH-Plattformen: der Partner (Venue-Inhaber) bekommt einen Prozentsatz der Werbeumsätze, die auf seinem Screen generiert werden. Bei Adyoutiser zwischen 30 und 60 Prozent – abhängig vom Share of Voice und dem gewählten Partner-Tarif. Kein Mindestumsatz, keine Vertragslaufzeit.
Round-Robin
Das Verteilungsverfahren, mit dem mehrere Creatives reihum auf demselben Screen gespielt werden. Wenn 4 Werbekunden je 25 Prozent SoV gebucht haben, rotiert das System gleichmäßig: A → B → C → D → A → B... Der Round-Robin-Index ist pro Screen persistent, damit der Cycle auch nach Player-Neustart fortgesetzt wird.
ROAS (Return on Ad Spend)
Wie viel Umsatz pro investiertem Werbe-Euro zurückkommt. Bei Mikro-Venue-DOOH oft schwer kausal zu messen (kein direkter Klick-Pfad wie online), daher typischerweise mit Brand-Lift-Surveys oder Pre/Post-Filial-Frequenz-Analysen attribuiert.
S
Screen
Der eigentliche Bildschirm – Hardware-Display in einer Venue. Bei Adyoutiser aktuell 23 registrierte Screens (Stand 2026-05), davon 14 aktiv in Wien, weitere in Onboarding- bzw. Pilot-Phase. Empfohlen: 32–43 Zoll, Full-HD oder 4K, vertikal oder horizontal je nach Standort.
Slot
Ein definiertes Werbe-Zeitfenster auf einem Screen – typischerweise 10 Sekunden. Slots können einzeln gebucht werden (Standalone) oder gebündelt im SoV-Modell.
SoV (Share of Voice)
Der Anteil der Ausspielungen, der einem Werbekunden auf einem Screen pro Zeitraum zusteht. Bei 100 Prozent SoV läuft nur dieses Creative; bei 25 Prozent SoV teilt sich der Werbekunde den Slot mit drei anderen. Adyoutiser-Standard ist eine SoV-basierte Buchung statt fester Slot-Reservierung.
SSP (Supply-Side Platform)
Die Software auf der Inventory-Seite, mit der Plattform-Betreiber ihr Werbe-Inventar in Programmatic-Auktionen anbieten. Im DOOH-Bereich sind VIOOH, Hivestack und Broadsign Reach die etablierten SSPs. Mikro-Venue-Anbieter wie Adyoutiser sind aktuell primär direkt-buchbar; SSP-Integration ist Roadmap-Thema.
Standbild
Werbe-Creative als statisches Bild (JPEG, PNG, 1080p oder 4K). Günstiger in der Produktion als Bewegtbild, oft ausreichend für einfache Promo-Botschaften (Öffnungszeiten, Aktionspreise, Branding).
T
TKP (Tausender-Kontakt-Preis)
Deutscher Begriff für CPM – der Preis für 1.000 Impressionen. Wird austauschbar mit CPM verwendet. Siehe Begriff CPM.
V
Venue-Typ
Die Kategorisierung der Werbeumgebung: Friseur, Café, Apotheke, Hotel-Lobby, Fitnessstudio, Arztpraxis. Bei Adyoutiser sind aktuell 46 Venue-Typen definiert, jeweils mit Emoji-Symbol, Default-Targeting-Eigenschaften und Sentiment-Profil. Der Venue-Typ ist die wichtigste Filter-Dimension bei Werbekunden-Buchungen.
W
WKO (Wirtschaftskammer Österreich)
Die Pflicht-Mitgliedschaft aller österreichischen Gewerbebetriebe. Für DOOH relevant in drei Punkten: (1) Branchen-Code-Mapping für Sperr-Logik, (2) Werbe-Regulierungen pro Branche (z. B. ÖAK-Heilmittelwerberecht bei Apotheken, RAO bei Anwälten), (3) Adress-Datenbasis für Inventar-Schätzungen. Adyoutiser nutzt WKO-Codes als Industry-ID-Basis. Quelle: wko.at.
Z
Zielgruppen-Targeting
Die Auswahl, welche Personen-Gruppen die Werbung sehen sollen – über Geo (Screen-Standort), Demografik (Venue-Typ-Profil: Friseur erreicht überwiegend Frauen 25–55), Zeit (Daypart) und Sentiment (Kontext-Filterung). Im Mikro-Venue-DOOH ist Targeting indirekt: über die Wahl der Venue erreicht ein Werbekunde die richtige Zielgruppe.
Häufige Fragen zum DOOH-Glossar
Wo finde ich die offizielle österreichische DOOH-Terminologie?
Eine zentrale offizielle Glossar-Quelle existiert in Österreich nicht. Die WKO veröffentlicht teilweise Branchen-Begriffe über die Outdoor Media Austria; Reichweitendefinitionen stammen vom Outdoor Server Austria. Internationale Definitionen kommen typischerweise von IAB Europe oder DPAA.
Sind die Begriffe in Deutschland und Österreich identisch?
Größtenteils ja – die englischen Akronyme (CPM, DSP, SSP, pDOOH) sind DACH-weit identisch. Unterschiede gibt es bei nationalen Stellen: ÖWA und OSA (AT) versus AGMA und MA Plakat (DE), WKO (AT) versus IHK (DE). Auch das Rechtsumfeld (Mediengesetz, Heilmittelwerbegesetz) ist national geregelt.
Welche Begriffe sind für Mikro-Venue-Partner am wichtigsten?
Die zentralen sechs: Branchen-Sperre, Revenue-Share, Player, SoV, Round-Robin, House Ad. Diese sechs bestimmen den Alltag und die Wirtschaftlichkeit deines Bildschirms.
Welche Begriffe sind für lokale Werbekunden am wichtigsten?
CPM, Daypart, Frequency Cap, Impression, Inventory, Mediaplan, Moderation, Venue-Typ. Mit diesen acht steuerst du eine Mikro-Venue-Kampagne effektiv.
Wie aktuell ist dieses Glossar?
Erstveröffentlichung: Mai 2026. Wir aktualisieren halbjährlich (geplant: November 2026), wenn sich Marktbegriffe ändern oder neue Standards (z. B. neue OSA-Methoden, neue Pricing-Modelle) etablieren.
Was kommt als Nächstes?
Als Venue-Partner dein Inventar listen: siehe Partner werden.
Als lokaler Werbekunde eine Kampagne aufsetzen: siehe Für Werbekunden.
Fehlt dir ein Begriff? Schreib uns an hallo@adyoutiser.com. Sinnvolle Ergänzungen nehmen wir in die nächste Glossar-Version auf.