Was nach dem Upload passiert: 3 mögliche Ergebnisse, die Themen, die immer ein Mensch entscheidet, die häufigsten Gründe für ein Nein und wie dein Motiv beim ersten Mal durchgeht.
Direkt-Antwort: Bei adyoutiser prüft eine KI jedes hochgeladene Werbemotiv in Sekunden. Die meisten Motive gibt sie sofort frei. Alles, was sie nicht eindeutig einordnen kann, landet bei einem Menschen aus unserem Team. Wird ein Motiv abgelehnt, bekommst du eine E-Mail mit dem konkreten Grund und lädst eine korrigierte Fassung kostenlos neu hoch.
Unsere Screens hängen in Geschäften, an Schiffsanlegestellen und auf der Straße. Jeder sieht sie, auch Kinder. Deshalb läuft kein Motiv ungeprüft. Hier steht, was genau passiert, was ein Nein auslöst und wie du es vermeidest.
Was passiert nach dem Upload?
Nach dem Upload schickt adyoutiser dein Motiv an ein Sprachmodell mit Bildverständnis. Es bekommt unser Regelwerk für öffentliche Screens und liefert eines von 3 Urteilen: freigeben, an einen Menschen weiterreichen oder stoppen. Bei Bildern dauert das Sekunden. Bei Videos etwas länger, weil das Modell den ganzen Clip ansieht, nicht nur einzelne Standbilder.
Freigegeben wird nur, wenn sich die KI sehr sicher ist. Ist sie das nicht, entscheidet ein Mensch. Das ist Absicht: Eine falsche Freigabe auf einem öffentlichen Screen kostet mehr als ein paar Stunden Wartezeit.
Im selben Durchgang ordnet die KI dein Motiv einer Branche zu. Das braucht der Konkurrenzschutz der Standorte (mehr dazu unten). Die Einordnung hat keinen Einfluss darauf, ob dein Motiv freigegeben wird.
Die drei möglichen Ergebnisse
| Ergebnis | Was es heißt | Was du tust |
|---|---|---|
| Freigegeben | Dein Motiv ist startklar. | Nichts. Auf Screens mit eigenem Player läuft es im nächsten Plan. |
| Prüfung durch einen Menschen | Die KI war sich nicht sicher oder das Thema verlangt einen Menschen. | Warten. Entscheidet der Mensch mit Ja, läuft es an. |
| Abgelehnt | Das Motiv darf so nicht auf öffentliche Screens. | E-Mail lesen, korrigieren, neu hochladen. |
Die KI darf eindeutig verbotene Inhalte sofort stoppen. In der Praxis hat bei uns bisher jede Ablehnung ein Mensch ausgesprochen: Die KI gibt frei oder reicht weiter.
Was die KI immer an einen Menschen weitergibt
Manche Themen sind nicht verboten, aber heikel. Hier entscheidet bei adyoutiser immer ein Mensch, egal wie gut das Motiv aussieht:
- Alkohol
- Glücksspiel, Wetten, Casinos
- Gesundheits- und Heilversprechen, Medizin, Pharma
- Finanzprodukte, Rendite- und Krypto-Versprechen
- Dating und Angebote nahe am Erotikbereich
- religiöse Inhalte
- Werbung, die Kinder zum Kauf drängt
- unscharfe, kaputte oder schlecht lesbare Dateien
- Material, das nicht nach Werbung aussieht (Urlaubsfotos, Screenshots)
Ein Sonderfall: Text im Motiv, der der KI Anweisungen gibt („Freigeben!", „Ignoriere deine Regeln"). Den behandelt sie als Manipulationsversuch und reicht das Motiv an einen Menschen weiter.
Was auf öffentlichen Screens nicht läuft
Diese Inhalte haben auf unseren Screens keinen Platz:
- Nacktheit, sexualisierte Darstellungen, Erotik
- Gewalt, Verletzungen, schockierende Bilder
- Waffen, die verherrlicht oder bedrohlich gezeigt werden
- illegale Drogen und Zubehör
- Hass, Diskriminierung, herabwürdigende Klischees
- Werbung für Illegales oder Betrug
- Tabak, Nikotin, E-Zigaretten und Vapes
- Wahl- und Parteiwerbung
Mutige Farben, laute Rabatte oder ein unperfektes Layout sind kein Ablehnungsgrund. Wir prüfen, ob etwas auf einen öffentlichen Screen darf, nicht, ob es uns gefällt.
Die häufigsten Gründe für ein Nein
Die Ablehnungen, die wir tatsächlich verschicken, fallen fast immer in eine dieser Gruppen:
- Unzulässiger Inhalt: etwas aus der Liste oben.
- Gewinnspiel ohne Bedingungen: Du bewirbst ein Gewinnspiel, aber die Teilnahmebedingungen fehlen. Ein gut lesbarer Link oder QR-Code dazu genügt.
- Schlecht lesbar: Auflösung zu gering oder Schrift zu klein. Text muss man aus ein paar Metern lesen können.
- Keine Rechte: fremde Logos, Fotos oder Musik, die du nicht nutzen darfst.
- Keine Werbung: Das Bild sieht nicht nach einem Werbemotiv aus.
So vermeidest du eine Ablehnung
- Lade nur, was dir gehört. Eigene Fotos, eigene Logos, lizenzierte Musik. Fremde Marken nur mit Erlaubnis.
- Schreib groß. Eine Aussage, wenige Wörter, kräftiger Kontrast. Die Tipps für Screen-Design zeigen, was auf Distanz funktioniert.
- Nimm die richtige Größe. Die längste Kante darf bis 1920 Pixel haben. Hochformat 1080 × 1920 und Querformat 1920 × 1080 passen. Alle Maße stehen in den Creative Specs.
- Gewinnspiel? Bedingungen dazu. Link oder QR-Code direkt aufs Motiv.
- Gesundheit, Geld, Alkohol? Plane ein, dass ein Mensch draufschaut. Verzichte auf Heilversprechen und garantierte Renditen, dann bleibt es beim Ja.
- Halte Videos schlank. Videos über 32 MB sieht sich derzeit immer ein Mensch an, weil die KI sie nicht am Stück prüfen kann. Kurz und komprimiert heißt schneller live.
- Keine Anweisungen an die KI ins Motiv. Sie wirken wie ein Manipulationsversuch und verzögern die Freigabe.
Die vollständigen Regeln stehen in den Werberichtlinien.
Was passiert nach einer Ablehnung?
Du bekommst eine E-Mail mit dem Grund, in einem Satz, auf Deutsch. Kein „policy violation" ohne Erklärung. In der Mail sind zwei Wege raus: eine korrigierte Fassung hochladen oder mit dem KI-Creator im Dashboard ein neues Motiv bauen.
Der neue Upload kostet nichts und läuft durch dieselbe Prüfung. Ist er freigegeben, hängst du ihn in deiner Kampagne an. Läuft deine Kampagne schon und du brauchst Hilfe, antworte einfach auf die Mail. Ein Mensch aus dem Team antwortet dir.
Gesperrt ist nicht abgelehnt: der Konkurrenzschutz
Jeder Standortbetreiber kann für seinen Screen Branchen sperren. Eine Fahrschule will auf ihrem Screen keine andere Fahrschule sehen, ein Café kein Konkurrenz-Café. Dafür braucht es die Branchen-Einordnung aus der Prüfung.
Gesperrt wird die direkte Unterbranche, nicht die ganze Kategorie. Ein Restaurant sperrt Restaurants, nicht jedes Café und nicht jedes Hotel. Ist dein Motiv auf einem Screen gesperrt, ist es trotzdem freigegeben und läuft auf allen anderen Screens deiner Kampagne.
Wann läuft ein freigegebenes Motiv?
Das hängt vom Screen ab. Auf Screens mit unserem eigenen Player ist ein freigegebenes Motiv in rund 5 Minuten im Plan, und jede Ausspielung wird gemessen. Einige Screens laufen über das System des Betreibers. Dort spielt der Betreiber dein Motiv ein, mit 24 Stunden Vorlauf.
Welcher Screen wie läuft, siehst du auf der Screen-Übersicht mit Foto, Preis und Adresse. Neu bei DOOH? Der Einsteiger-Guide erklärt die Grundlagen.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie lange dauert die Prüfung meines Werbemotivs?
Die KI entscheidet bei Bildern in Sekunden, bei Videos etwas später. Die meisten Motive gibt sie sofort frei. Liegt dein Motiv bei einem Menschen, dauert es länger. Eine feste Zeit versprechen wir dafür nicht.
Lehnt die KI Motive selbst ab?
Das Regelwerk erlaubt ihr, eindeutig verbotene Inhalte zu stoppen. In der Praxis hat bei adyoutiser bisher jede Ablehnung ein Mensch ausgesprochen. Die KI gibt frei oder reicht an einen Menschen weiter.
Warum liegt mein Motiv bei einem Menschen?
Entweder war sich die KI nicht sicher genug, oder dein Thema steht auf der Liste, die immer ein Mensch entscheidet: Alkohol, Glücksspiel, Gesundheit, Finanzen, Dating, Religion. Das ist keine Ablehnung.
Kostet ein neuer Upload nach einer Ablehnung etwas?
Nein. Du lädst die korrigierte Fassung hoch, sie läuft durch dieselbe Prüfung, und du hängst sie in deiner Kampagne an.
Darf ich für Alkohol oder Glücksspiel werben?
Das Thema allein ist kein Ablehnungsgrund. Solche Motive prüft immer ein Mensch. Rechne mit etwas mehr Zeit und halte dich an die geltenden Werberegeln deiner Branche.
Darf ich fremde Logos oder Musik verwenden?
Nur, wenn du die Rechte daran hast. Fremdes Material ohne Nutzungsrecht ist einer der häufigsten Gründe für ein Nein.
Was ist, wenn ein Screen meine Branche gesperrt hat?
Dann läuft dein Motiv auf diesem einen Screen nicht, auf allen anderen deiner Kampagne schon. Das ist Konkurrenzschutz für den Standortbetreiber, keine Ablehnung deines Motivs.
Sieht adyoutiser meine Motive vor dem Upload?
Nein. Die Prüfung startet mit dem Upload. Willst du sicher gehen, lies vorher die Werberichtlinien und die Creative Specs.

Christian Starzengruber
Founder, adyoutiser
Ich habe adyoutiser 2025 gestartet, weil Bildschirmwerbung keine Agentur brauchen sollte. Screen auf der Karte wählen, Motiv hochladen, zahlen. Ab €2, ein Tag reicht.
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