Ich habe Adyoutiser 2025 in Wien und Bratislava gestartet, weil Bildschirmwerbung keine Agentur brauchen sollte. Wir haben ein Buchungs-Tool gebaut: Bildschirm auf der Karte auswählen, Werbung hochladen, zahlen — live in unter 5 Minuten, ab €2. Wir veröffentlichen unsere Roadmap öffentlich und antworten auf jede E-Mail innerhalb von 24 Stunden.
Kurz gesagt: Ja, es geht. Digital Signage — also ein Bildschirm, der Inhalte zeigt — kostet bei uns nichts. Software, Dashboard und deine eigenen Inhalte sind gratis. Die gebuchte Werbung in den nicht verkauften Zeiten zahlt die Software. Der Haken hat drei Teile: Der Vertrag läuft 12 Monate · du gibst Werbezeit ab · Hardware kostet Geld, wenn du keine hast. Alles drei steht unten im Detail.
"Kostenlos" ist im Digital Signage ein besetztes Wort. Meistens meint es eine Gratis-Testversion oder eine abgespeckte Software. Wir meinen etwas anderes.
Bei uns zahlt die Werbung den Bildschirm. Du zeigst deine eigenen Inhalte gratis. In den nicht verkauften Zeiten läuft gebuchte Werbung, und daran verdienst du mit.
Das klingt nach einem Haken. Es gibt auch einen. Hier ist er, vollständig.
Was genau ist bei euch gratis?
Drei Dinge kosten nichts.
Die Software. Keine Lizenz, keine Monatsgebühr pro Bildschirm.
Das Dashboard. Du siehst deine Inhalte und deine Erlöse.
Deine eigenen Inhalte. Upload ohne Kontingent, ohne Gebühr pro Motiv.
Keine monatlichen Gebühren · keine Setup-Kosten · kein Mindestvolumen. Hast du schon einen Bildschirm, startest du ohne Kosten.
Wie kann das gratis sein?
Weil dein Bildschirm zwei Dinge gleichzeitig macht.
Er zeigt deine Sachen. Speisekarte, Angebot, Öffnungszeiten. Das ist der Teil, den du willst.
Und er zeigt gebuchte Werbung in den Zeiten, die du nicht selbst brauchst. Werbetreibende buchen bei uns ab €2. Von diesem Erlös bekommst du 30–60 %, je nach Werbeanteil.
Die Software wird also nicht verschenkt. Sie wird von der Werbung bezahlt. Das ist ein anderes Geschäftsmodell, kein Rabatt.
Haken 1: Der Vertrag läuft 12 Monate
Das ist der Haken, den die meisten zuerst wissen wollen. Also gleich vorweg.
Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate. Danach verlängert sich der Vertrag um je 1 Jahr. Kündigen kannst du bis 3 Monate vor Ablauf.
Der Grund ist nicht Vertriebstaktik. Ein neuer Screen ist für Werbekunden erst einmal unsichtbar. Er braucht Anlaufzeit, bis ihn jemand bucht. Ein Dreimonatsvertrag würde bedeuten, dass wir dich rauswerfen, kurz bevor es losgeht.
Wenn du "jederzeit kündbar" brauchst, sind wir der falsche Anbieter. Das sage ich lieber jetzt als nach der Unterschrift.
Haken 2: Du gibst Werbezeit ab
Dein Bildschirm gehört nicht mehr nur dir. Ein Teil der Sendezeit geht an gebuchte Werbung.
Wie groß dieser Teil ist, legen wir gemeinsam fest. Das nennen wir Werbeanteil. Je mehr Zeit du freigibst, desto höher dein Anteil am Erlös.
Und jetzt die ehrliche Einschränkung. Deine eigenen Inhalte laufen in der nicht verkauften Zeit. Ist ein Screen gut gebucht, bleibt weniger Platz für dich. Unsere Screens waren bereits zu 100 % ausgebucht. Gemeint ist der buchbare Werbeanteil, nicht die gesamte Sendezeit.
Wer seinen Bildschirm ausschließlich als Speisekarte braucht, sollte den Werbeanteil klein halten. Wer verdienen will, gibt mehr frei. Beides geht, aber nicht gleichzeitig.
Haken 3: Hardware kostet Geld
Die Software ist gratis. Das Gerät, das sie ausführt, nicht immer.
Läuft auf deinem Bildschirm schon ein Browser, brauchst du nichts dazu. Dann ist der Start wirklich kostenlos.
Brauchst du ein Abspielgerät, gibt es zwei Wege. Der Linux-Player kostet €249 netto und ist sofort verfügbar. Der TV-Stick kostet €79 netto und kommt Ende 2026, die App dazu ist gratis.
Wir sind seit April 2026 live, in Wien und Bratislava. Standorte sind unter anderem der Donaupier in 1020 Wien und das Twin-City-Liner-Terminal in Bratislava.
Häufige Fragen
Ist Digital Signage wirklich kostenlos?
Bei uns kosten Software, Dashboard und der Upload deiner eigenen Inhalte nichts. Es gibt keine Monatsgebühr, keine Setup-Kosten und kein Mindestvolumen. Bezahlt wird das über die gebuchte Werbung, die in den nicht verkauften Zeiten läuft.
Wo ist der Haken bei kostenlosem Digital Signage?
Drei Punkte. Der Vertrag läuft 12 Monate und verlängert sich um je 1 Jahr. Du gibst einen Teil der Sendezeit an gebuchte Werbung ab. Und Hardware kostet Geld, wenn du noch kein Abspielgerät hast.
Was passiert mit meinen eigenen Inhalten, wenn viel Werbung gebucht ist?
Deine Inhalte laufen in der nicht verkauften Zeit. Ist ein Screen stark gebucht, bleibt weniger Fläche für dich. Willst du mehr eigene Fläche, halten wir deinen Werbeanteil niedriger — dann verdienst du entsprechend weniger.
Kann ich den Vertrag jederzeit kündigen?
Nein. Es gibt 12 Monate Mindestlaufzeit, danach jährliche Verlängerung, Kündigung bis 3 Monate vor Ablauf. Der Grund: Ein neuer Screen braucht Anlaufzeit, bis Werbekunden ihn buchen.
Was kostet die Hardware?
Der Linux-Player kostet €249 netto und ist sofort verfügbar. Der TV-Stick kostet €79 netto und kommt Ende 2026, die App dazu ist gratis. Hast du einen Bildschirm, der einen Browser anzeigen kann, brauchst du gar nichts davon.
Wie viel bekomme ich von der Werbung?
30–60 % vom Netto-Werbeerlös, je nach Werbeanteil. Abgerechnet wird über eine monatliche Gutschrift, du schreibst keine Rechnung. Ausgezahlt wird automatisch über Stripe, nachdem eine Kampagne gelaufen ist.
Werden meine eigenen Motive auch geprüft?
Ja. Jedes Motiv wird vor dem Ausspielen geprüft, egal ob es von dir oder von einem Werbekunden kommt. Gratis heißt nicht ungeprüft.
Digital Signage kostenlos: wo ist der Haken? | adyoutiser