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Black Friday 2026 in Wien bewerben: Die 30-Tage-Preisregel

Christian Starzengruber

Christian Starzengruber

Founder, adyoutiser

23. Oktober 20269 Min. Lesezeit0
Black Friday 2026 in Wien bewerben: Die 30-Tage-Preisregel

Black Friday ist am 27. November 2026. Wer mit Rabatt wirbt, muss den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage nennen, auch am Screen. Hier steht, wie das geht und was eine Woche kostet.

Kurz gesagt: Black Friday fällt 2026 auf Freitag, den 27. November. Wenn du an diesem Tag mit „-20 %" oder einem Streichpreis wirbst, musst du laut § 9a Preisauszeichnungsgesetz den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben, also aus dem Zeitraum 28. Oktober bis 26. November. Das gilt auch für dein Motiv auf einem Bildschirm. Eine Woche auf einem Screen in der Mariahilfer Straße kostet bei adyoutiser €87,98 inklusive Werbeabgabe, plus USt.

Black Friday ist in Wien längst kein amerikanischer Import mehr, sondern der Startschuss fürs Weihnachtsgeschäft. Das Problem kommt meistens nicht beim Budget, sondern beim Motiv: eine große Prozentzahl, ein durchgestrichener Preis, fertig. Seit 2022 reicht das nicht mehr. Hier steht, welche Regel gilt, wie du sie für dein Motiv umsetzt und was eine Black-Friday-Woche auf den Wiener Screens kostet.

Wann ist Black Friday 2026 und wann solltest du buchen?

Black Friday ist am Freitag, 27. November 2026, Cyber Monday am Montag, 30. November. Buch deine Screens für die Woche davor bis inklusive Sonntag, 29. November, das ist zugleich der 1. Advent.

DatumTagWas passiert
28. 10. 2026MittwochBeginn des 30-Tage-Fensters für deinen Referenzpreis
23. 11. 2026Montagsinnvoller Start der Screen-Kampagne
27. 11. 2026FreitagBlack Friday
28. 11. 2026Samstag1. Einkaufssamstag im Advent
29. 11. 2026Sonntag1. Advent
30. 11. 2026MontagCyber Monday

Warum der Start am Montag davor: Wer am Freitag einkaufen geht, entscheidet oft schon unter der Woche, wohin. Die übrigen Termine bis Weihnachten stehen im Artikel Weihnachtsgeschäft 2026 in Wien bewerben.

Was verlangt § 9a Preisauszeichnungsgesetz?

Wer eine Preisermäßigung für eine Ware bekanntgibt, muss den vorherigen Preis nennen. Vorheriger Preis ist der niedrigste Preis, den du in den 30 Tagen vor der Ermäßigung verlangt hast, im selben Vertriebskanal.

Die Regel gilt in Österreich seit 2022 und setzt eine EU-Richtlinie um. Die WKO fasst die Änderungen in § 9a zusammen. Die wichtigsten Punkte:

  • Was erfasst ist: Preisermäßigungen in Prozent oder in Euro, also auch Streich- und Stattpreise.
  • Wann es gilt: bei jeder Bekanntgabe, also in Werbung. Ein Rabatt, den du im Verkaufsgespräch einem einzelnen Kunden gibst, ist keine Bekanntgabe.
  • Für wen: für Waren an Verbraucher. Für Dienstleistungen wie Haarschnitt oder Massage gilt § 9a nicht. Irreführende Preisangaben sind trotzdem verboten, über das UWG.
  • Neue Ware: Ist ein Produkt weniger als 30 Tage im Sortiment, zählt der niedrigste Preis seit Verkaufsstart.
  • Ausnahme: schnell verderbliche Waren, die wegen des Ablaufdatums reduziert werden.
  • Schrittweise Rabatte: Erhöhst du einen Rabatt in Stufen, bleibt der Referenzpreis der Preis vor der ersten Stufe.

Der Europäische Gerichtshof hat 2024 im Fall Aldi Süd (C-330/23) klargestellt: Auch die Prozentzahl muss sich auf diesen 30-Tage-Tiefstpreis beziehen, nicht auf irgendeinen früheren Preis. Das Wirtschaftsministerium beschreibt das Urteil auf seiner Seite zur Preisauszeichnung.

Wie rechnest du den richtigen Rabatt aus?

Nimm den niedrigsten Preis zwischen 28. Oktober und 26. November, nicht den „normalen" Preis. Dann rechne: Black-Friday-Preis geteilt durch diesen Tiefstpreis, minus 1.

Ein Beispiel mit einer Winterjacke:

ZeitraumPreis
Oktober, Normalpreis€120
10. bis 16. November, Aktion€99
ab 27. November, Black Friday€84
  • Referenzpreis ist €99, weil die Aktion im 30-Tage-Fenster lag.
  • €84 ÷ €99 = 0,85. Der Rabatt beträgt also 15 %.
  • „-30 % gegenüber €120" darfst du nicht schreiben, obwohl €84 genau 70 % von €120 sind.

Drei Folgen für deine Planung:

  1. Keine Aktion im November davor, wenn du am Black Friday mit einer großen Zahl werben willst. Jede Aktion senkt deinen Referenzpreis.
  2. Preis nicht kurz vorher anheben. Eine Erhöhung am 20. November bringt nichts, der niedrigere Oktober-Preis zählt weiter.
  3. Notier deine Preise. Ein Screenshot vom Webshop oder ein Kassenbericht pro Woche reicht, damit du den Tiefstpreis belegen kannst.

Was gehört auf dein Motiv am Screen?

Ein Screen-Motiv ist eine Bekanntgabe wie jede andere. Wenn es eine Ermäßigung in Zahlen zeigt, muss der vorherige niedrigste Preis lesbar mit drauf.

Ein Spot dauert auf unseren Screens 10 Sekunden. In 10 Sekunden liest niemand eine Preistabelle. Deshalb gibt es zwei saubere Varianten:

Variante A: Ein Produkt, ein Preis

  • „Winterjacke €84"
  • darunter: „Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: €99"
  • Logo, Adresse, Datum: „Fr 27. 11. bis Mo 30. 11."

Ein Produkt, zwei Zahlen. Das ist lesbar und erfüllt § 9a.

Variante B: Kein Rabatt in Zahlen

  • „Black-Friday-Wochenende bei uns: Fr 27. bis So 29. 11."
  • deine Adresse und die Öffnungszeiten am Wochenende
  • QR-Code auf deine Aktionsseite, dort stehen alle Preise mit Referenzpreis

Ohne Ermäßigung in Zahlen hast du kein § 9a-Thema am Screen. Die Preisangaben auf der Aktionsseite müssen trotzdem stimmen. Wie du den QR-Code so baust, dass du die Besuche zählen kannst, steht in UTM- und QR-Tracking für Screens.

Was du lassen solltest: „Bis zu -70 %" ohne Produkt und ohne Referenzpreis. Das ist genau die Werbeaussage, die § 9a einschränken soll. Vor dem Start wird jedes Motiv geprüft, von KI und Mensch. Wie das abläuft, steht unter Werbemotiv-Prüfung. Die Verantwortung für richtige Preise bleibt bei dir.

Welche Wiener Standorte passen zu Black Friday?

Für Black Friday zählt, wo Leute einkaufen oder auf dem Weg dorthin sind. In Wien kannst du heute 16 Screens in 5 Bezirken buchen.

StandortBezirkPasst für
Mariahilfer Straße 1256.Handel, Mode, Elektronik, Wiens große Einkaufsstraße
Plankengasse 11.Innenstadt-Geschäfte, Geschenke, Gastro
Josefstädter Straße 998.Geschäfte im Grätzl
Julius-Tandler-Platz 10 (Franz-Josefs-Bahnhof)9.Alsergrund
Franz-Josefs-Kai, nahe Schwedenplatz1.Innenstadt
Donaupier, 10 Screens am Handelskai2.Leopoldstadt, günstigster Einstieg
Große Mohrengasse2.Leopoldstadt

Alle Screens mit Foto und Adresse siehst du auf der Karte, mehr zu Wien unter DOOH in Wien. Die Regel bleibt: Nimm den Screen, an dem deine Kunden vorbeigehen. Ein Geschäft im 8. Bezirk braucht keinen Screen am Handelskai.

Was kostet eine Black-Friday-Woche auf einem Screen?

Eine Woche auf einem Platz am Screen Mariahilfer Straße 125 kostet €87,98 inklusive Werbeabgabe, plus USt. Der kleinste Auftrag liegt bei €2, ein Tag reicht.

Gerechnet mit den Preisen aus dem Buchungsschritt, Stand 28. September 2026. Prüf den aktuellen Preis vor dem Kauf im Checkout.

Woche 23. bis 29. November, Mariahilfer Straße

  • 1 Platz von 12 auf dem Screen Mariahilfer Straße 125
  • Tagespreis €11,97, 7 Tage
  • 7 × €11,97 = €83,79 netto
  • plus 5 % Werbeabgabe €4,19
  • Summe: €87,98, plus USt

Nur das Wochenende, 27. bis 29. November

  • derselbe Platz, 3 Tage
  • 3 × €11,97 = €35,91 netto
  • plus 5 % Werbeabgabe €1,80
  • Summe: €37,71, plus USt

Woche Mariahilfer Straße plus Donaupier

  • dazu Pier 05 am Handelskai mit 25 % Werbeanteil, Tagespreis €5,40
  • 7 × (€11,97 + €5,40) = €121,59
  • minus 3 % Mengenrabatt ab €100 netto: €3,65, macht €117,94 netto
  • plus 5 % Werbeabgabe €5,90
  • Summe: €123,84, plus USt

25 % Werbeanteil heißt: 15 Sekunden jeder Minute gehören deiner Werbung. Eine Garantie auf eine bestimmte Zahl an Ausspielungen oder Kontakten ist das nicht. Auf Screens mit unserem Player wie am Donaupier zählen wir jede Ausspielung einzeln. Auf Betreiber-Screens wie in der Mariahilfer Straße bekommst du die bestätigte Einspielung, Kontakte sind dort geschätzt. Mehr Budget-Beispiele stehen unter Werbung für mein Geschäft in Wien.

Wie spät kannst du noch buchen?

Auf Screens mit unserem Player läuft dein Motiv wenige Minuten nach der Freigabe. Auf Betreiber-Screens wie Mariahilfer Straße und Plankengasse brauchst du 24 Stunden Vorlauf.

Für eine Kampagne ab Montag, 23. November, heißt das: Motiv bis spätestens Samstag, 21. November, hochladen, damit Zeit für Prüfung und Vorlauf bleibt. Kein Briefing, kein Agenturtermin, kein PDF, das so tut, als wäre es ein Mediaplan.

  1. Zeitraum wählen, zum Beispiel 23. bis 29. November.
  2. Screens auf der Karte auswählen und Werbeanteil einstellen.
  3. Motiv hochladen, mit Referenzpreis oder ohne Rabattzahl.
  4. Prüfen und online zahlen. Werbeabgabe und USt stehen als eigene Zeilen im Checkout.

Häufige Fragen

Muss ich bei Black-Friday-Werbung den alten Preis angeben?

Ja, wenn du eine Ermäßigung in Prozent oder Euro für eine Ware nennst. Anzugeben ist der niedrigste Preis der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung. Für den 27. November 2026 ist das der Zeitraum 28. Oktober bis 26. November.

Gilt die 30-Tage-Regel auch für Dienstleistungen?

§ 9a Preisauszeichnungsgesetz gilt für Waren. Für Dienstleistungen gilt er nicht, das UWG verbietet aber auch dort irreführende Preisangaben. Ein erfundener „Normalpreis" ist also in beiden Fällen ein Problem.

Reicht ein QR-Code auf die Preisliste statt des Referenzpreises am Screen?

Wenn das Motiv selbst eine Ermäßigung in Zahlen zeigt, gehört der Referenzpreis aufs Motiv. Sicher bist du mit einem Motiv ohne Rabattzahl, das per QR-Code auf eine Seite mit vollständigen Preisangaben führt.

Was kostet Black-Friday-Werbung auf einem Screen in Wien?

Ab €2 pro Auftrag, ein Tag reicht. Eine Woche auf einem Platz am Screen Mariahilfer Straße 125 kostet €87,98, das Wochenende 27. bis 29. November €37,71, jeweils inklusive Werbeabgabe, plus USt, Stand 28. September 2026.

Kann ich auch in Bratislava für Black Friday werben?

Ja, auf 3 Screens im HUMA 6. Die 30-Tage-Regel stammt aus einer EU-Richtlinie und gilt deshalb auch in der Slowakei. Die Standorte stehen unter DOOH in Bratislava.

Rechne deine Black-Friday-Woche durch und buch den Screen, an dem deine Kunden vorbeigehen: jetzt buchen.

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Christian Starzengruber
Autor

Christian Starzengruber

Founder, adyoutiser

Ich habe adyoutiser 2025 gestartet, weil Bildschirmwerbung keine Agentur brauchen sollte. Du wählst den Screen auf der Karte, lädst dein Motiv hoch und zahlst online. Firmensitz: Bratislava.

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