Google Ads vs. Indoor-DOOH: Was bringt lokalen KMU in Österreich 2026 mehr Kunden?
Christian Starzengruber
Founder, adyoutiser
18. Juni 2026Zuletzt aktualisiert: 13. Juli 202611 Min. Lesezeit9
Ehrlicher Vergleich für österreichische KMU mit 500–2.000 Euro Monatsbudget: Wann gewinnt Google Ads, wann Indoor-DOOH, und wie sieht ein realistischer Mix aus? Mit drei Szenarien aus Wien, Graz und Linz.
Google Ads vs. Indoor-DOOH: Was bringt lokalen KMU in Österreich 2026 mehr Kunden?
Für ein lokales Unternehmen in Wien, Graz oder Linz mit einem Werbebudget von 500 bis 2.000 Euro pro Monat stellt sich 2026 eine Frage, die sich vor fünf Jahren noch gar nicht so geschärft hätte: Google Ads oder Indoor-DOOH? Der Klick aus der Suchmaschine ist messbar, der Bildschirm im Friseursalon nebenan ist sichtbar. Beides funktioniert — aber selten gleich gut für dieselbe Aufgabe. Dieser Vergleich legt offen, wann welcher Kanal trägt, wann er nicht trägt, und wie ein realistischer Mix aussieht.
Kurz vorab: Wer wann gewinnt
Bevor wir tiefer einsteigen, die ehrliche TL;DR:
Die Wahrheit dahinter: Google Ads erntet vorhandene Nachfrage. Indoor-DOOH baut Nachfrage auf, dort wo Menschen ohnehin warten. Beide messen Erfolg unterschiedlich, kosten unterschiedlich und brechen in unterschiedlichen Situationen.
Was Google Ads für lokale KMU 2026 wirklich leistet
Google Ads zeigt Anzeigen in dem Moment, in dem jemand aktiv nach einer Lösung sucht. Das ist der Grund, warum der Kanal seit über zwei Jahrzehnten der Standard für lokale Direkt-Response ist.
Die Kosten in Österreich 2026
Die in Wien zuletzt erhobenen Klickpreise liegen für lokale Dienstleister zwischen 0,50 und 3,00 Euro pro Klick, je nach Wettbewerb. Handwerker und einfache Services bleiben am unteren Ende, Versicherungen, Sanierung und Anwalts-Keywords liegen deutlich darüber — teilweise bei 8 bis 15 Euro CPC in Spitzenkategorien. Mehrere österreichische Marketing-Quellen nennen ein realistisches Monatsbudget für KMU von 500 bis 2.000 Euro, plus 300 bis 800 Euro Agenturhonorar, wenn die Kampagne extern betreut wird (Quelle: Herold-Ratgeber, GoldenWing-Blog, KG NET).
Daraus ergibt sich eine wichtige Zahl: Bei 1,50 Euro CPC und einer in lokaler Suche realistischen Conversion-Rate von 4 bis 8 Prozent kostet ein Lead zwischen 19 und 37 Euro. Bei einem 1.000-Euro-Budget kommen also grob 30 bis 50 Leads im Monat zusammen — vorausgesetzt, die Kampagne ist sauber aufgesetzt.
Wo Google Ads stark ist
Hohe Kaufabsicht im Moment der Suche. Wer "Schlüsseldienst Wien 1090 Notdienst" tippt, ist Minuten von der Conversion entfernt.
Geo-Targeting auf Postleitzahl-Ebene. Ein Friseursalon im 7. Bezirk kann seine Anzeigen sauber auf einen 2-km-Radius eingrenzen.
Messbare Attribution. Jeder Klick, jeder Anruf, jede Formularabsendung wird gezählt — entweder direkt oder über Google Analytics.
Schnelle Iteration. Eine neue Anzeigenvariante kann morgens live gehen und nachmittags ausgewertet werden.
Wo Google Ads bricht
Niedriges Suchvolumen kippt das ganze Modell. Wer eine Kategorie verkauft, nach der niemand sucht — etwa ein neues Beauty-Konzept oder eine spezialisierte B2B-Dienstleistung — findet bei Google keine Nachfrage zum Ernten.
Budget-Verbrennung in hochkompetitiven Branchen. In Wien zahlen Versicherungsmakler, PV-Anbieter und Sanierungs-Installateure regelmäßig 6 bis 12 Euro pro Klick. Wer hier nicht mit erstklassigen Landing-Pages und einem getunten Conversion-Trichter arbeitet, kauft teure Klicks ohne Leads.
Was Indoor-DOOH für lokale KMU 2026 leistet
Indoor-DOOH meint Bildschirme an Orten, an denen Menschen länger verweilen — Wartebereiche von Friseur, Optiker, Arzt, Fahrschule, Café, Fitnessstudio. Anders als der klassische Plakat-Out-of-Home zielt Indoor-DOOH nicht auf Vorbeigehende, sondern auf eine sitzende, aufmerksame Zielgruppe mit zehn Minuten bis zu einer Stunde Verweildauer.
Die Kosten in Österreich 2026
Bei einer Self-Service-Plattform wie Adyoutiser starten Indoor-DOOH-Kampagnen ab rund 2 Euro Tagesbudget pro Screen. Auf CPM-Basis (Cost-per-Mille, also Kosten pro 1.000 Sichtkontakte) bewegen sich Indoor-DOOH-Preise in Österreich 2026 typisch zwischen 3 und 12 Euro CPM, je nach Standort-Qualität und Verweildauer. Die genauen Bandbreiten haben wir im Indoor-DOOH-Preis-Überblick 2026 dokumentiert.
Konkret: Mit 300 Euro Monatsbudget erreichen Sie auf einem Adyoutiser-Screen mit 1.500 täglichen Sichtkontakten in einem Wiener Salon im Schnitt 45.000 Bruttoreichweite-Impressionen über 30 Tage. Auf vier verteilten Screens im selben Bezirk skaliert das auf 180.000 Impressionen — Saturation im Grätzl, nicht Reichweiten-Sprenger.
Wo Indoor-DOOH stark ist
Hohe Aufmerksamkeit pro Sichtkontakt. Menschen, die im Wartebereich sitzen, haben in 70 bis 90 Prozent der Fälle das Smartphone vor sich. Der Bildschirm schlägt das Smartphone aber regelmäßig in den ersten 90 Sekunden, weil er bewegt ist und im Sichtfeld liegt.
Niedrige Eintrittshürde. Keine Mindestlaufzeit, keine Mediaagentur, kein Briefing-Kreislauf. Spot hochladen, Tage und Screens wählen, fertig.
Brand-Safety auf Standort-Ebene. Sie wissen, dass Ihre Anzeige im Wartebereich eines Friseursalons läuft, nicht zwischen Trash-Content. Konkurrenz-Sperren sind Standard.
Frequenz-Aufbau im Wiederholungs-Venue. Stammkunden eines Salons sehen Ihre Botschaft alle vier bis sechs Wochen wieder. Klassisches Frequenz-Marketing für lokale Marken.
Wo Indoor-DOOH bricht
Direkt-Response innerhalb einer Stunde funktioniert selten. Wer akute Suchanfragen abfangen will, ist mit Google Ads besser bedient.
Reichweite hängt vom Venue-Netz ab. Wenn im gewünschten Bezirk nur drei Screens hängen, ist Skalierung nach oben begrenzt.
Attribution bleibt schwerer als bei Klick-Kampagnen. Es gibt QR-Codes, Promo-Codes und Pixel-basierte Studien — aber kein 1:1-Tracking wie bei Google.
Creative-Qualität entscheidet stärker. Ein schlechter Spot in einem Premium-Venue verbrennt Aufmerksamkeit, statt sie aufzubauen.
Direkter Vergleich auf sieben Dimensionen
Damit Sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, hier ein nüchterner Side-by-Side:
Ein Detail zur Werbeabgabe: Auch wer in Google Ads investiert, zahlt indirekt die seit 2020 geltende österreichische Digitalsteuer, weil Google sie auf österreichischen Traffic abführt — sichtbar oder versteckt im Klickpreis. Im Indoor-DOOH gilt die klassische Werbeabgabe von 5 Prozent, mit der wichtigen Ausnahme: Wenn ein Werbeleister im Veranlagungszeitraum unter 10.000 Euro abgabepflichtige Entgelte bleibt, entfällt die Pflicht (Quelle: BMF.gv.at, WKO Werbeabgabe). Für die meisten Mikro-Venue-Partner und kleine Werbekunden ist das ein Thema, das selten greift, aber im Steuerformular sauber dokumentiert werden sollte.
Drei reale Szenarien aus österreichischen KMU
Zahlen alleine entscheiden selten — Situationen tun es. Drei typische Fälle, in denen Adyoutiser-Werbekunden in den letzten Monaten vor genau dieser Wahl standen:
Szenario 1: Friseursalon im 7. Bezirk Wien
Ausgangslage: Ein-Mann-Salon, 80 Prozent Stammkunden, will Neukunden im 1-km-Radius gewinnen. Budget: 400 Euro/Monat.
Google Ads: "Friseur Wien 1070" hat moderates Suchvolumen, CPC liegt bei rund 1,80 Euro. Mit 400 Euro kommen ca. 220 Klicks zusammen, davon werden bei sauberer Landing-Page 8 bis 14 zu echten Buchungen — Kosten pro Neukunde 28–50 Euro. Solides Ergebnis, aber kein Branding-Effekt.
Indoor-DOOH: Vier Adyoutiser-Screens in benachbarten Mikro-Venues (Café, Optiker, Fahrschule, Co-Working). 30 Tage Kampagne erreichen ca. 100.000 Impressionen, mit hoher Verweildauer. Erwartung: 6 bis 12 Erstbesuche durch direkte Spot-Erinnerung, plus Halo-Effekt bei Wiedersichtungen über Monate.
Empfehlung: Indoor-DOOH gewinnt für Branding-Aufbau, Google Ads gewinnt für sofortige Buchungen. Optimal: 60/40-Split zugunsten DOOH, weil Stammkundengeschäft längere Lead-Zeit hat.
Szenario 2: Pizzeria in Graz-Lend
Ausgangslage: Neueröffnung, kein Markenbekanntheit, will im ersten Halbjahr Reichweite und Bestellungen. Budget: 1.000 Euro/Monat.
Google Ads: "Pizza Lieferung Graz" hat hohes Volumen, aber harten Wettbewerb gegen Lieferando, Mjam und etablierte Restaurants. CPC liegt bei 1,40 bis 2,50 Euro, viele Klicks gehen an Marketplace-Anzeigen darüber. Eigene Direktbestellungen schwierig zu skalieren.
Indoor-DOOH: Sechs Screens in Lend und benachbarten Bezirken (Friseur, Fitnessstudio, Optiker, Café). Spot zeigt USP (z.B. neapolitanische Pizza, eigene Lieferung ohne Plattformaufschlag). Erwartung: 180.000 Impressionen, 20 bis 35 Erstbesuche, plus regelmäßige Wiedererkennung.
Empfehlung: Indoor-DOOH gewinnt klar. Google Ads würde gegen Aggregatoren verlieren. Für die Direkt-Bestellung-Logik ist der Salon-Bildschirm direkter als der Klick.
Szenario 3: Versicherungsmakler in Linz
Ausgangslage: Spezialist für Berufsunfähigkeits-Absicherung, Zielgruppe 28–45 Jahre, lokale Beratung. Budget: 1.500 Euro/Monat.
Google Ads: Berufsunfähigkeitsversicherung-Keywords gehören zu den teuersten Klicks in Österreich, regelmäßig 8 bis 14 Euro CPC. Bei 1.500 Euro Budget kommen 130 bis 180 Klicks, davon 3 bis 6 qualifizierte Beratungstermine. Kosten pro Termin: 250–500 Euro.
Indoor-DOOH: Zehn Screens in Linz und Wels in Mikro-Venues mit hoher Verweildauer und passender Zielgruppe (Co-Working, Fitnessstudio, Physio). Spot fokussiert auf einen Trigger-Moment ("Wenn die nächste Krankenstand-Welle Sie nicht trifft, trifft sie jemanden in Ihrer Familie"). Erwartung: 250.000 Impressionen, 8 bis 15 qualifizierte Erstgespräche über 90 Tage Laufzeit.
Empfehlung: Indoor-DOOH ist die kosteneffizientere Lead-Quelle, aber Google Ads bleibt notwendig, um aktiv Suchende abzufangen. Optimal: 70/30 zugunsten DOOH.
Die meisten lokalen KMU machen den Fehler, die Frage als Entweder-Oder zu denken. In der Praxis arbeitet ein guter Mix nach einer einfachen Trigger-Logik:
Google Ads erntet die Such-Welle. Jemand hat ein konkretes Problem, googelt eine Lösung — Sie sind in dieser Sekunde sichtbar.
Indoor-DOOH baut die Ankunfts-Welle auf. Jemand sitzt im Wartebereich, hat zehn Minuten Zeit, hat keinen aktiven Bedarf — aber merkt sich Ihre Marke für den Moment, in dem der Bedarf entsteht.
Ein realistischer Budget-Split für ein KMU mit 1.000 Euro/Monat:
Bedarfslage
Budget
Kanal
Dieser Mix funktioniert für die meisten österreichischen Mikro-Venue-Branchen, von Salons über Gastronomie bis zu Beratungsdienstleistern. Wer sein Budget vergleichbar planen möchte, kann den DOOH-Einnahmen-Rechner als Gegenrechnung nutzen — er zeigt, wie viel Reichweite ein konkretes Tagesbudget tatsächlich bringt.
Häufige Fragen
Ist Google Ads wirklich teurer als Indoor-DOOH?
Pro Klick ja, pro Sichtkontakt nein. Google Ads kostet pro Klick zwischen 0,50 und 12 Euro, Indoor-DOOH zwischen 0,003 und 0,012 Euro pro Sichtkontakt (CPM €3–€12 geteilt durch 1.000). Der Vergleich greift aber zu kurz: Ein Google-Klick führt häufiger direkt zur Conversion, ein DOOH-Sichtkontakt baut Aufmerksamkeit auf. Vergleichen Sie auf Lead-Kosten, nicht auf CPM versus CPC.
Kann ich Indoor-DOOH-Erfolg überhaupt messen?
Ja, mit drei Methoden: erstens QR-Codes oder Promo-Codes im Spot, die direkten Antrieb belegen. Zweitens Geolocation-Studien, die Smartphones zwischen DOOH-Exposure und Geschäftsbesuch matchen (DSGVO-relevant, aber technisch verfügbar). Drittens Pre-Post-Vergleiche der Direktanfragen über E-Mail, Telefon und Webseite. Eine 1:1-Attribution wie bei Google Ads gibt es nicht, aber ein sauberes Trend-Lesen mit 20–30 Prozent Toleranz schon.
Welche Branchen sollten Google Ads bevorzugen?
Branchen mit konkretem Such-Trigger und überschaubarem Wettbewerb: Schlüsseldienste, Notdienste, technische Reparaturen, Anwälte für klar definierte Anliegen (Mietrecht, Erbrecht), Ärzte für seltene Fachrichtungen. Wo Menschen googeln, bevor sie agieren, gewinnt Google.
Welche Branchen sollten Indoor-DOOH bevorzugen?
Branchen mit niedrigem Such-Trigger und hohem Wiedererkennungswert: Friseure, Beauty-Salons, Gastronomie, Cafés, Restaurants, lokale Modegeschäfte, Fitnessstudios, lokale Eventveranstalter, Versicherungsmakler, Immobilienmakler. Wo Menschen erst beim wiederholten Sehen entscheiden, gewinnt DOOH.
Wie schnell sehe ich erste Ergebnisse?
Google Ads: erste Klicks in Stunden, erste belastbare Conversion-Daten nach 7–14 Tagen. Indoor-DOOH: erste Sichtkontakte ab Tag 1 nach Spot-Approval, belastbare Marken-Effekte typischerweise nach 4–8 Wochen Dauerpräsenz. Indoor-DOOH ist kein Sprint-Kanal — wer in vier Wochen ROAS-Beweis erwartet, ist auf Google Ads richtig.
Was passiert mit der Werbeabgabe für mein Budget?
Bei Google Ads zahlt Google die Digitalsteuer auf österreichischen Traffic, sichtbar oder in den CPC eingepreist. Bei Indoor-DOOH greift die klassische 5 %-Werbeabgabe, aber nur, wenn der Werbeleister über 10.000 Euro Jahresumsatz mit Werbung liegt. Für Self-Service-Plattformen rechnet der Anbieter das in der Regel im Hintergrund mit (Quelle: WKO Werbeabgabe-Leitfaden).
Lohnt sich Indoor-DOOH unter 200 Euro Monatsbudget?
Knapp. Bei drei Screens und 30 Tagen Laufzeit reicht das gerade für 30.000 bis 45.000 Impressionen — als Test ok, für nachhaltigen Marken-Effekt zu wenig. Wenn das Budget so eng ist, ist häufig der bessere Hebel: organische Maßnahmen, Google My Business sauber aufsetzen, Postwurfsendung gezielt (Postwurfsendung vs. Indoor-DOOH vergleicht die Logik direkt).
Was ist mit Facebook und Instagram Ads?
Meta-Plattformen sind ein dritter Kanal, oft sinnvoll, aber außerhalb dieses Vergleichs. Kurzfassung: Social-Media-Ads liegen zwischen Google und DOOH — günstiger im CPM als Google, aber weniger aufmerksamkeitsstark als DOOH, und mit deutlich höherem Targeting-Risiko durch Datenschutzregelungen.
Die nüchterne Empfehlung
Für ein lokales KMU in Österreich 2026 mit 800 bis 1.500 Euro Monatsbudget gilt: Google Ads alleine reicht selten, Indoor-DOOH alleine reicht selten. Der Mix bringt die belastbarsten Ergebnisse — vorausgesetzt, beide Kanäle werden ihre Stärke spielen. Google Ads für die geernteten Suchanfragen, Indoor-DOOH für den Bekanntheits-Sockel im Grätzl.
Wer prüfen will, wie ein Indoor-DOOH-Setup für das eigene Geschäft konkret aussieht, findet auf der Werbekunden-Seite die Standorte, Preise und Konditionen. Für eine vergleichende Übersicht aller DOOH-Plattformen in Österreich hilft der Plattform-Vergleich — der den DOOH-Kanal sauber gegen die Optionen der Branche stellt.
Am Ende geht es nicht darum, welcher Kanal grundsätzlich besser ist. Es geht darum, welcher Kanal Ihre konkrete Aufgabe besser löst — und das hängt mehr von Ihrer Branche, Ihrem Standort und Ihrer Verweildauer-Logik ab als von der allgemeinen Marktrhetorik.
Situation
Empfehlung
Direkt-Response, Suchanfrage liegt vor (Notdienst, Reparatur, akuter Bedarf)
Google Ads
Lokaler Bekanntheitsaufbau im 1–2 km-Radius (Grätzl-Marketing)
Indoor-DOOH
Niedriges Suchvolumen für das Angebot (Nische, neue Kategorie)
Indoor-DOOH
Sehr kompetitives Keyword-Umfeld (Versicherungen, Anwälte, Sanierung)
Tracking-getriebene Optimierung mit klarem ROAS-Ziel
Google Ads
Budget unter 300 Euro pro Monat
Keiner von beiden — eher organische Hebel
Kein Branding-Effekt zwischen den Suchen. Sobald die Kampagne pausiert, ist die Sichtbarkeit weg. Es gibt keinen Halo-Effekt im Grätzl.
Klick-Betrug bleibt ein Thema. Vor allem in lokal-stark-umkämpften Kategorien gibt es Bot-Klicks und Mitbewerber-Klicks. Google filtert vieles, aber nicht alles.
Wachsende Abhängigkeit von Smart-Bidding. Das Tagesgeschäft verschiebt sich Richtung Algorithmus-Optimierung; manuelle Kontrolle wird schwieriger.
Dimension
Google Ads (lokal)
Indoor-DOOH (Adyoutiser-Typ)
Einstiegsbudget
Ab ~300 Euro/Monat empfehlenswert
Ab ~60 Euro/Monat möglich
Realistisches KMU-Budget
500–2.000 Euro/Monat + Agentur
300–1.500 Euro/Monat
Preis-Logik
CPC (€0,50–€3 lokal, €6–€12 kompetitiv)
CPM (€3–€12) oder Tagesbudget
Zielgruppe
Aktiv suchende Personen
Wartende Personen am Mikro-Venue
Werbeabgabe
5 % Online-Werbeabgabe (Digitalsteuer) auf österreichischen Traffic
5 % klassische Werbeabgabe, befreit unter 10.000 Euro/Jahr je Werbeleister
Time-to-Live
Stunden
24–48 Stunden bis Spot live
Stärkster Anwendungsfall
Suchgetriebener Bedarf
Brand-Building im Grätzl
Schwächster Anwendungsfall
Niedriges Suchvolumen, Branding
1-Stunden-Direkt-Response
Hochkompetitive Suchbegriffe (CPC > 5 Euro)
300 Euro
Google Ads (gezielt, mit Smart-Bidding gedeckelt)
Lokales Branding im 2-km-Radius
500 Euro
Indoor-DOOH (5–8 Screens, Dauerpräsenz)
Retargeting-Display / Performance-Max
200 Euro
Google Ads
Google Ads vs. Indoor-DOOH 2026: KMU-Vergleich Österreich | adyoutiser