Welcher Monat ist im Indoor-DOOH der teuerste? Wo lohnt sich antizyklisches Buchen? Der Monat-für-Monat-Plan für Österreich 2026 — für Werbekunden und Venue-Partner, mit Buchungsvorlauf, antizyklischen Fenstern und Branchen-Spezialfällen.
Indoor-DOOH ist anders. Auf einer LED-Wand am Burgring spielen Werbe-Spots gegen wechselnde Passanten ab — die Demand-Kurve folgt Tourismus, Wetter und Event-Spitzen. In einem Friseursalon, einem Café oder in der Lobby eines Boutique-Hotels sitzt die Zielgruppe minutenlang davor. Die Slot-Wirkung ist anders, die Saisonalität ist anders, und der Werbeplan eines lokalen KMU sollte sich daran orientieren.
Dieser Saisonkalender beantwortet zwei Fragen:
- Für Werbekunden: In welchem Monat bucht welche Branche am stärksten — und wann lohnt sich antizyklisches Buchen, weil Mitbewerber gerade pausieren?
- Für Venue-Partner: Wann ist die Nachfrage nach Werbezeit auf deinem Screen typischerweise höher, weil mehrere Branchen gleichzeitig um die gleichen Verfügbarkeiten konkurrieren?
Die Antworten gelten für die Adyoutiser-Plattform und für Indoor-DOOH in Österreich allgemein — sie unterscheiden sich teils deutlich von dem, was Out-of-Home-Profis aus Plakat-Planung gewohnt sind.
Wie der Kalender zu lesen ist
Jeder Monat enthält drei Lagen:
- Demand-Treiber — welche Branchen schalten dann besonders gerne Werbung
- Supply-Bild — wie sich die Slot-Verfügbarkeit in typischen Venue-Typen entwickelt
- Strategischer Hinweis — wo die Konkurrenz um Aufmerksamkeit hoch ist, wo antizyklisches Buchen funktioniert
Die Angaben basieren auf Branchenerfahrung und auf belegten saisonalen Mustern aus Statistik Austria, WKO-Branchenreports sowie Outdoor Media Austria.
Die Branchen-Saisonalität gilt österreichweit. Buchen kannst du bei adyoutiser aktuell 20 Screens: 16 in Wien, 3 in Bratislava, 1 in Amstetten (NÖ) — alle Standorte. Hinweise zu Tirol, Salzburg und Vorarlberg beschreiben den Markt in den Wintersport- und Tourismus-Monaten; dort haben wir keine Screens.
Q1 2026 — Januar, Februar, März
Januar: Vorsätze, Beratung, Diversifikation
Demand-Treiber:
- Fitnessstudios, Yoga-Studios und Personal Trainer schalten Werbung mit ihrer höchsten Jahres-Intensität. „New Year, New Me" ist kein Mythos — der Januar ist für viele Studios der stärkste Anmeldemonat. Wer als Studio im Januar Indoor-DOOH bucht, kämpft mit Online-Kanälen um genau dieselbe Bewegung.
- Sprachschulen starten Spring-Kurse und werben für Deutsch-, Englisch- und Italienisch-Trainings. Der Schub setzt schon Anfang Januar ein.
- Steuerberater und Buchhaltungsservices werben Richtung Lohnverrechnung, Jahresabschluss und Jahresumsatzsteuer-Voranmeldung — eine sehr fokussierte B2B-Demand-Spitze.
- Finanzberater und Versicherungsmakler reagieren auf den Jahreswechsel-Effekt (Tarif-Wechsel, Risiko-Check, Vorsorge-Reviews).
Supply-Bild:
In Fitnessstudio-Lobbys und Coworking-Spaces ist die Slot-Nachfrage hoch — Studios bewerben sich oft selbst zuerst (Hausmarken-Frequenz), bevor Drittwerbung dazukommt. In klassischen Salon-, Café- und Bäckerei-Standorten ist die Auslastung leicht entspannter. Das Tagesgeschäft läuft normal, aber wenig Brand-Druck.
Strategischer Hinweis:
Wer keine Fitness- oder Sprach-Marke ist und im Januar Indoor-DOOH bucht, profitiert von der Aufmerksamkeits-Inflation der Jahres-Vorsätze. Die Zielgruppe ist „self-improvement-bereit". Beauty-Salons, Coaches, Ernährungsberater und Buchhandlungen mit Sachbuch-Schwerpunkt funktionieren gut.
Februar: Beauty-Vorlauf, Wintersport, Verkaufsspitze Steuerberatung
Demand-Treiber:
- Wintersport und Skischulen werben in Tirol, Salzburg und Vorarlberg auf vollem Niveau. Die Skisaison läuft auf Hochtouren, Februar ist umsatzstärkster Wintermonat.
- Beauty-Salons schalten erste Frühjahrs-Hochzeitssaison-Aktionen: Make-up-Trials, Haar-Komplettpakete, Probetermin-Slots für Mai/Juni-Hochzeiten.
- Reisebüros und Last-Minute-Anbieter werben für Frühjahrs-Urlaub und Oster-Reisen.
- Steuerberater stehen mitten in der Hochsaison: Jahresabschluss, Bilanzen, Lohnverrechnung.
Supply-Bild:
In klassischen Mikro-Venues (Friseur, Beauty, Café) ist die Slot-Nachfrage entspannt — die Wintermonate sind generell tourismus-schwächer im Indoor-Segment. Hotel-Lobbys in Tirol, Salzburg und Vorarlberg dagegen sind ausgebucht.
Strategischer Hinweis:
Die Olympischen Winterspiele in Milano-Cortina haben die Demand-Kurve im Februar 2026 nochmals nach oben verzerrt — wer regional auf das Olympia-Halo abzielen wollte, musste früh buchen. Für H2-Planung relevant: Diese Verzerrung ist 2026 abgeschlossen, ab 2027 normalisiert sich Februar wieder zu „Wintersport plus Hochzeitsvorlauf".
März: Bauen, Energie, Schulvorlauf
Demand-Treiber:
- Photovoltaik- und Wärmepumpen-Installateure treten in die saisonale Hauptwerbephase ein. Frühjahrs-Förderfenster für Heizungstausch und PV-Investitionsförderungen ziehen die Bauanträge auf die Tagesordnung.
- Baumärkte, Maler, Installateure und Garten-Center starten die Frühjahrs-Welle.
- Fahrschulen werben für L17, Maturanten-Pakete und Auffrischungskurse: Viele Schulabgänger planen den Führerschein vor dem Sommer.
- Eis- und Konditorei-Werbung läuft moderat an — wetter-abhängig, aber März-Wochenend-Sonnenfenster reichen oft.
Supply-Bild:
Slot-Verfügbarkeit ist breit. März ist ein guter Buchungs-Vorlauf für Q2-Spitzen — wer Mai/Juni-Hochzeiten oder Sommer-Aktionen schalten will, sollte jetzt seine Buchungspakete planen.
Strategischer Hinweis:
Indoor-DOOH funktioniert für Energie- und Bau-Branchen gut, weil die Zielgruppe — Hausbesitzer:innen mit mittlerer Verweildauer im Friseur, Café oder Wartezimmer — sich gerade über Renovierungen Gedanken macht. Geo-Targeting auf Indoor-Standorte in Einfamilienhaus-Bezirken verbessert die Effizienz.
Q2 2026 — April, Mai, Juni
April: Heurigen-Saison, Reisen, Recruiting
Demand-Treiber:
- Heurigen und Buschenschänke werben fast ausschließlich in der „ausg'steckt"-Saison — und die beginnt im April. Wer einen Heurigen besitzt und nicht in dieser Saison wirbt, lässt den Großteil seines Jahres-Werbe-Potenzials liegen.
- Reisebüros stoßen Sommer-Frühbucher-Aktionen an. Last-Minute-Oster-Reisen sind durch, aber Sommer-Hauptbucher kommen jetzt.
- Recruiting (HR-Werbung lokal) startet eine kleinere Welle für Saisonpersonal in Gastronomie, Tourismus und Eissalons.
- Immobilienmakler verzeichnen Frühjahrs-Spitze (Mai-Listing-Welle).
Supply-Bild:
In Wiener Innenbezirken und in Wachau/Burgenland-Heurigen-Gegenden steigt die Slot-Nachfrage spürbar. Heurigen-Werbung tendiert stark zu lokalen Indoor-DOOH-Slots in 2–5 km Radius um die Heurigen-Standorte.
Strategischer Hinweis:
April ist der ideale Monat, um Hochzeitsdienstleister auf Indoor-DOOH zu bringen — Pärchen planen jetzt aktiv. Fotograf:innen, Brautmoden-Boutiquen, Floristen, Catering und DJs erreichen über Beauty-Salon-Bildschirme eine außergewöhnlich präzise Zielgruppe.
Mai: Hochzeitssaison, Eis, Wiener Festwochen
Demand-Treiber:
- Beauty-Salons, Friseure, Kosmetik-Studios schalten Hochzeits-, Mütter-Tag- und Maturanten-Ball-Pakete. Mai ist regelmäßig der umsatzstärkste Monat im AT-Beauty-Segment.
- Eissalons und Konditoreien beginnen ihre Hauptsaison.
- Wiener Festwochen (Mitte Mai bis Mitte Juni) verschieben Tourismus-Demand im 1., 4. und 6. Bezirk nach oben — Hotel-Lobbys und gastronomische Indoor-Venues sind voll.
- Vienna City Marathon (Mitte April / Anfang Mai, je nach Termin): Sportziel-Branchen, Physiotherapie, Sportgeschäfte mit fokussierten Aktivitäten.
Supply-Bild:
In Wien-Innenbezirken sind Friseur- und Beauty-Slots in der Frühjahrs-Spitze. In Eissalon-Standorten ist das Werbeangebot saison-abhängig auch deshalb höher, weil viele Eissalons den Bildschirm im Winter pausieren und ab Mai wieder einschalten.
Strategischer Hinweis:
Antizyklisch buchen: Anwaltskanzleien, Steuerberater und B2B-Dienstleister haben im Mai/Juni typischerweise weniger Werbe-Druck. Wer als Kanzlei eine Mandanten-Kampagne startet, trifft in Beauty-Venues mit hoher Verweildauer auf weniger Konkurrenz und überträgt gleichzeitig den Saison-Halo der „Beratungs-Stimmung".
Juni: Maturaschüler, Reise-Peak, Sommerkollektionen
Demand-Treiber:
- Reisebüros, Camper-Vermieter und Tourismus-Services schalten Hochsaison-Werbung.
- Sommerkollektion-Beauty (Sonnenschutz, Selbstbräuner, Haar-Sun-Care) bekommt eigene Werbe-Sprungbretter.
- Maturanten-Pakete (Maturaball-Vorbereitung, Friseur-Pakete, Make-up-Trials) sind im Juni in der Spitze.
- Indoor-Sportstudios stagnieren — wenig Werbe-Druck, weil Outdoor-Aktivität alles übernimmt.
Supply-Bild:
Slot-Auslastung in Hotel-Lobbys ist in Tourismus-Städten sehr hoch. In Mikro-Venues (Friseur, Beauty) sind die Premium-Frühslots am Vormittag gefragt, abendliche Slots leichter zu bekommen.
Strategischer Hinweis:
Eissalon-Werbung für Eissalon-Eigentümer:innen ist hier außergewöhnlich gut — die eigene Marke kann am eigenen Bildschirm aber kostenlos werben (House-Ad-Slots). Drittwerbung (Drink-Marken, Sommer-Modegeschäfte, Pool- und Bade-Brands) profitiert vom Eissalon-Inventar besonders.
Q3 2026 — Juli, August, September
Juli: Festspiele, ATP, Tourismus-Höhepunkt
Demand-Treiber:
- Salzburger Festspiele (Mitte Juli bis Ende August) ziehen Premium-Tourismus, Luxus-Brand-Werbung und Festival-Begleit-Sponsoring nach Salzburg.
- ATP Generali Open Kitzbühel verzerrt die Slot-Nachfrage in Tirol Richtung Sport- und Lifestyle-Brands.
- Eissalons, Konditoreien, Bars und Restaurants sind in der Hochsaison.
- Therme und Spa sind antizyklisch leiser. Der Sommer ist nicht Therme-Hauptsaison, viele Therme-Betreiber schalten weniger oder fokussieren auf Wellness-Tagespakete für Outdoor-Müde.
Supply-Bild:
Wien-Tourismus ist auf Hochniveau, besonders in den Innenbezirken (1., Leopoldstadt, 6.).
Strategischer Hinweis:
Antizyklisch buchen abseits der Touristenströme: Im Hochsommer pendelt sich die Werbung der Wiener KMU in die Tourismus-zentralen Bezirke um. Wer Screens abseits davon bucht — etwa Josefstädter Straße (1080) oder Große Mohrengasse (1020) —, erreicht Residents statt Touristen — besonders wertvoll für lokale Dienstleister, Ärzte und Handwerker.
August: Sommerloch im KMU-Segment, Tourismus weiter hoch
Demand-Treiber:
- Klassische KMU-Werbung pausiert: Viele Salons, Restaurants und Beratungsbüros sind 2–3 Wochen geschlossen. Werbung wird heruntergefahren.
- Tourismus, Eissalons, Hotels und Therme bleiben auf Niveau.
- Die Schulvorbereitungs-Welle für September beginnt: Nachhilfe-Institute, Sprachschulen mit September-Start, Lehrlings-Recruiting.
Supply-Bild:
In klassischen Mikro-Venues (Friseur, Beauty, Café, Bäckerei) sind viele Slots verfügbar — Werbedruck ist gering. In Tourismus-Hubs wie den Wiener Innenbezirken bleibt die Auslastung sehr hoch.
Strategischer Hinweis:
August ist ein strategisch sehr attraktiver Monat für lokale KMU, die das ganze Jahr werben. Die Konkurrenz ist auf Reisen. Wer als Steuerberater, Arztpraxis, Anwaltskanzlei oder Handwerksbetrieb antizyklisch im August schaltet, hat deutlich weniger Mitbewerber auf denselben Screens als im September.
September: Back-to-School, Recruiting-Welle, Heuriger-Herbst
Demand-Treiber:
- Sprachschulen, Nachhilfe und Bildungsanbieter starten die Herbstkurs-Welle. Die September-Anmelde-Spitze ist branchenweit die wichtigste des Jahres.
- Recruiting (Lehrlings-Suche, Mitarbeiter-Suche für Q4-Geschäft) erlebt eine zweite Welle nach dem Frühjahr.
- Heurigen und Buschenschänke verzeichnen Herbst-Saison (zweite „ausg'steckt"-Welle, Sturm und Federweißer).
- Sprachreisen und Auslandsstudium-Beratung werben Richtung Spring-Semester-Auslandsplanung.
Supply-Bild:
Slot-Nachfrage in den meisten Venue-Typen steigt wieder auf Normalniveau. Beauty-Salons werben für Herbst-Kollektion und Hair-Color-Service.
Strategischer Hinweis:
September ist der wichtigste Monat für Recruiting-Kampagnen in Mikro-Venues — Mitarbeiter:innen werden in Friseur-, Café- und Restaurant-Pausen gesucht. Praxis-Tipp: Stelle, Arbeitszeit und eine kurze Bewerbungs-URL oder einen QR-Code — mehr braucht der Spot nicht.
Q4 2026 — Oktober, November, Dezember
Oktober: Wärmewende, Herbstmode, Allerheiligen-Welle
Demand-Treiber:
- Wärmepumpen- und PV-Installateure schalten Pre-Heating-Season-Werbung. Viele Hausbesitzer:innen treffen Heizungs-Entscheidungen in dieser Phase.
- Herbst-Beauty (Hair-Color, Haut-Pflege, Anti-Aging-Behandlungen) zieht Beauty-Salon-Demand nach oben.
- Allerheiligen-Floristik und Bestattungsdienste haben einen klar abgegrenzten Werbe-Korridor um den 1. November.
- Krippenmärkte und Adventmarkt-Vorlauf (Bewerbung der Standmieten, regionale Marken).
Supply-Bild:
In Beauty- und Friseur-Venues steigt die Auslastung wieder auf Mai-Niveau. Hotel-Lobbys in Wien sind durch Herbst-Tourismus (Tagestouristen) weiter gut ausgelastet.
Strategischer Hinweis:
Der Wärme-Kollektor-Monat für Heizung und PV: Wer Wärmepumpen oder PV verkauft, hat im Oktober einen klaren Demand-Vorsprung. Ab November ist das Entscheidungs-Fenster für viele Haushalte zu, weil Förderanträge eingereicht und Heizungs-Umbauten nicht mehr in dieser Heizsaison realisierbar sind.
November: Black-Friday, Vorweihnachts-Retail, B2B-Recruiting
Demand-Treiber:
- Black-Week- und Cyber-Monday-Aktionen dominieren die Retail-Werbung (Mode, Beauty, Elektronik, Optiker, Online-Shop-Marketing).
- Tier-Bedarf (Tierhandlungen, Hundefutter-Marken, Pet-Insurance) hat eigene Black-Week-Korrelation.
- B2B-Recruiting zieht für Q1-Stellen an.
- Friseur- und Beauty-Pakete werden als Weihnachtsgeschenke beworben (Gutschein-Sondereditionen).
Supply-Bild:
Slot-Nachfrage ist sehr hoch — in den Black-Friday-Wochen ist die Konkurrenz um Aufmerksamkeit am größten. Premium-Lagen wie der 1. Bezirk oder die Mariahilfer Straße sind früh vergeben.
Strategischer Hinweis:
Wer im November bucht, sollte frühzeitig planen (Buchungs-Vorlauf 4–6 Wochen). Antizyklische Branchen wie Steuerberater, selbstständige Dienstleister und Bildungsanbieter finden weiterhin freie Slots abseits der Premium-Lagen.
Dezember: Weihnachten, Skisaison, Jahresend-Beratung
Demand-Treiber:
- Weihnachts-Retail (Geschenkartikel, Mode, Spielzeug, Buch, Schmuck) erreicht den ersten Höhepunkt.
- Gastronomie (Festtags-Catering, Weihnachts-Reservierungen) wirbt für Heiligabend- und Silvester-Menüs.
- Friseur- und Beauty-Salons verzeichnen Weihnachts-Geschenkgutschein-Spitze und Vorbereitungs-Termine für Silvester-Events.
- Skisaison startet — Tirol-, Vorarlberg- und Salzburg-Tourismus ziehen massiv an.
- Autohäuser und Kfz-Werkstätten werben für Winterreifen-Wechsel-Termine und Jahresend-Aktionen.
Supply-Bild:
Auslastung in fast allen Venue-Typen ist auf Jahres-Höchstniveau. In den Wiener Innenbezirken werden Premium-Slots gegen Mitte Dezember knapp.
Strategischer Hinweis:
Dezember ist der umkämpfteste Monat im Jahr für Premium-Slots, aber auch der wirkungsstärkste für viele Branchen. Wer Last-Minute bucht, findet die besten Screens oft schon belegt — frühe Buchung ab Ende Oktober ist Pflicht.
Nachfrage & Buchungs-Vorlauf: Jahres-Heatmap
| Monat | Demand-Druck (KMU) | Supply-Engpass | Empfohlener Vorlauf |
|---|---|---|---|
| Januar | Hoch (Fitness, Sprachen) | Mittel | 2–3 Wochen |
| Februar | Mittel | Niedrig (außer Skiregionen) | 1–2 Wochen |
| März | Mittel | Niedrig | 1–2 Wochen |
| April | Hoch (Heuriger, Reise) | Mittel | 2–3 Wochen |
| Mai | Sehr hoch (Beauty-Peak) | Hoch | 3–4 Wochen |
| Juni | Hoch | Mittel-Hoch | 2–3 Wochen |
| Juli | Tourismus-Hoch | Hoch (Tourismus-Zentren) | 3–4 Wochen |
| August | Niedrig (Sommerloch KMU) | Niedrig | 1 Woche |
| September | Sehr hoch (Recruiting, Bildung) | Hoch | 3–4 Wochen |
| Oktober | Hoch (Energie, Beauty) | Mittel-Hoch | 2–3 Wochen |
| November | Sehr hoch (Black Week) | Sehr hoch | 4–6 Wochen |
| Dezember | Sehr hoch (Weihnachten) | Sehr hoch | 4–6 Wochen |
Was heißt das für Venue-Partner?
Als Venue-Partner — Friseursalon, Café, Beauty-Studio, Fitnessstudio oder Hotel-Lobby — bedeutet die Saisonalität: In Demand-Hochmonaten wird dein Screen öfter gebucht. Du verdienst an jeder Buchung mit; der Anteil wird je Screen bei der Aufnahme vereinbart. Ausgezahlt wird per Gutschrift, 5 Tage nach Kampagnenende:
- Januar: Fitness-Studios und Coworking-Spaces verdienen überdurchschnittlich.
- Mai/Juni: Beauty-Salons, Friseure und Hochzeitsdienstleister-Umgebungen ziehen Premium-Slots an.
- Juli/August: Tourismus-Venues (Hotels, Cafés im 1. Bezirk Wien) erreichen Jahresspitze.
- November/Dezember: Retail-nahe Venues und Stadtteil-Friseure profitieren vom Weihnachts-Druck.
Was ein Screen konkret einbringt, hängt von Venue-Typ und Standort ab. Wer eine konkrete Schätzung für sein eigenes Geschäft wissen will, nutzt den DOOH-Einnahmen-Rechner.
Was heißt das für lokale Werbekunden?
Werbekunden — Restaurants, Optiker, Steuerberater, Immobilienmakler — sollten die Saisonalität in drei Buchungs-Entscheidungen umsetzen:
- Vorlauf richtig planen. In Demand-Hochphasen 4–6 Wochen vorher buchen. In Sommerloch- und antizyklischen Phasen reicht 1–2 Wochen Vorlauf.
- Antizyklisch denken. Wer im August bucht, teilt sich die Aufmerksamkeit mit deutlich weniger Mitbewerbern als im September. Wer in den ersten Januar-Wochen bucht, hat reduzierte Konkurrenz von Mitbewerbern, die noch im „Frohes Neues"-Modus sind.
- Vertikal-Targeting wählen. Eine Steuerberatungs-Kampagne im Mai funktioniert besser in Coworking-Spaces als in Beauty-Salons. Die Saisonalität trifft Verticals unterschiedlich.
Die aktuellen Preise je Screen findest du in der Screen-Übersicht.
5 Branchen-Spezialfälle
-
Heuriger und Buschenschänke werben fast ausschließlich von April bis Oktober. Winter-Slot-Buchungen sind selten, aber im November noch wirksam für ganzjährig geöffnete Häuser.
-
Eissalons drehen die Saisonkurve fast komplett um — Werbe-Demand ist Mai–September, Winter komplett stumm. Eissalon-Eigentümer:innen mit Adyoutiser-Plattform verdienen im Sommer ein Vielfaches dessen, was im Winter möglich ist.
-
Therme und Spa invertieren die Tourismus-Saison. Ihre Hochphase ist Herbst (Oktober bis Dezember) und Februar/März. Sommer ist Tiefphase.
-
Hochzeitsdienstleister (Fotografen, Florist:innen, Brautmode, Catering) starten Werbung im Februar, peaken im April bis Juni und ebben im August ab. Optimal: Beauty-Salon-Inventory in 2–5 km Radius des Studios.
-
Sprachschulen haben zwei klare Spitzen — September (Schulanfang) und Januar (Jahres-Vorsätze). Dazwischen kontinuierlicher Recruiting-Pegel.
FAQ
Wann ist Indoor-DOOH am günstigsten?
Bei adyoutiser hängt der Preis am Screen, nicht am Monat — die aktuellen Tagespreise stehen in der Screen-Übersicht. Am wenigsten Konkurrenz um Aufmerksamkeit hast du in den Sommerloch-Wochen (typischerweise Mitte Juli bis Mitte August), in den ersten beiden Januar-Wochen sowie in November-Wochen außerhalb der Black-Week.
Welcher Monat hat die höchste Reach?
Reach pro Tag ist in den Tourismus-Hochphasen (Juli/August und Dezember) am höchsten in den Wiener Innenbezirken. In klassischen Mikro-Venues (Friseur, Café) ist die Reach im November/Dezember und Mai/Juni am höchsten, weil die Standort-Frequenz steigt.
Wie lange Vorlauf brauche ich für eine Buchung?
In Standard-Monaten reichen 5–10 Tage. In Demand-Hochphasen (Mai, Juni, November, Dezember) sind 4–6 Wochen empfehlenswert. Kurzfristig geht auch: Player-Screens sind 5 Minuten nach der Buchung live, Betreiber-Screens innerhalb von 24 Stunden — sofern der Screen in den genannten Premium-Wochen noch frei ist.
Wie unterscheidet sich Indoor-DOOH Saisonalität von Out-of-Home oder Online?
OOH-Plakate verfolgen Tourismus-Saisonalität fast linear. Online-Werbung (Google Ads, Meta) folgt Black-Friday- und Weihnachts-Spitzen aggressiv. Indoor-DOOH folgt einem Venue-spezifischen Muster — Friseur-Lobbys peaken im Mai/Juni, Hotel-Lobbys peaken Juli/August und Dezember, Coworking peakt im Januar.
Was ist mit Ostern, Allerheiligen, Weihnachten?
Diese Fix-Daten verzerren die Saisonalität um ±7–10 Tage. Ostern: Reise- und Floristik-Spitze, danach Demand-Loch. Allerheiligen: Floristik-Mikro-Spitze. Weihnachten: Vier Adventswochen sind Premium-Slots branchenweit.
Gilt der Kalender auch für DOOH-Buchungen außerhalb Wiens?
Die Demand-Treiber (Branchen-Saisonalität) sind österreichweit weitgehend deckungsgleich. Buchbar sind bei adyoutiser aktuell 20 Screens: 16 in Wien, 3 in Bratislava, 1 in Amstetten (NÖ). In Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck oder Vorarlberg haben wir keine Screens. Tourismus-starke Lagen wie die Wiener Innenbezirke haben deutlich stärkere Juli/August-Hochs.
Fazit
Wer Indoor-DOOH in Österreich plant — als Venue-Partner oder Werbekunde — sollte sich nicht an OOH-Plakat- oder Online-Saisonalität orientieren. Indoor-Bildschirme folgen einer eigenen, vertikal-spezifischen Logik. Der Saisonkalender oben ist ein Ausgangspunkt. Wer tiefer einsteigen will, sollte ergänzend den DOOH-Marktreport Österreich 2026 (Marktgröße, Indoor-Wachstum, Mikro-Venue-Trends) und die aktuelle Screen-Übersicht mit Preisen lesen.
Wer noch nie eine DOOH-Kampagne geschaltet hat, findet im FAQ DOOH-Werbung schalten in Österreich die wichtigsten Schritte. Für Venue-Partner in Wien, Niederösterreich und Bratislava ist der direkte Einstieg die Seite Screen listen.
Alle buchbaren Screens mit aktueller Verfügbarkeit: adyoutiser.com → Screens. Direkt buchen: adyoutiser.com/book.

Christian Starzengruber
Gründer & CEO Adyoutiser
Christian Starzengruber ist Gründer und CEO von Adyoutiser, einer österreichischen Indoor-DOOH-Plattform für Mikro-Venues und lokale Werbekunden.
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