OOH (Out-of-Home) ist der Sammelbegriff für jede Werbung im öffentlichen Raum. DOOH ist die digitale Untermenge — gedruckt vs. Pixel.
Kernunterschiede:
| | Klassisches OOH | DOOH | |---|---|---| | Format | Gedrucktes Plakat | LED/LCD-Screen | | Wechsel | physisch, Tage | digital, Sekunden | | Vorlauf | 1-6 Wochen (Druck + Aushang) | 5 Min (adyoutiser) bis 24-48h (klassisch) | | Mindestbuchung | meist 1-4 Wochen | tagesgenau (1 Tag adyoutiser) | | Targeting | Standort-fix | Standort + Tageszeit | | Kosten Einstieg | €5.000-25.000 (Agentur) | €2/Tag (Self-Service) | | Video möglich | nein | ja | | Echtzeit-Update | nein | ja |
Was beide gemeinsam haben: physische Anwesenheit am Standort als Targeting (kein Cookie-Tracking), Brand-Awareness > Direct-Response, mehrere Sichtkontakte pro Person für Effektivität.
Wann was?
- Klassisches OOH ist überlegen für: stadtweite Reichweite, Großformate (Mega-Plakate, City-Lights), nationale Kampagnen mit JCDecaux/Gewista-Inventar.
- DOOH ist überlegen für: hyperlokale Kampagnen, tagesgenaue Buchung, Event-Promotion, Tests vor Skalierung, dynamische Botschaften (z. B. Wetter-abhängig), SMB ohne Agentur-Budget.
Beide ergänzen sich — viele Brands kombinieren klassisches OOH für Awareness mit DOOH für Conversion-getriebene Sub-Kampagnen.