DOOH für Restaurants & Cafés: Lunch-Promo, Tagesmenüs, Footfall
CS
Christian Starzengruber
Autor v adyoutiser
19. marca 2026Naposledy aktualizované: 5. mája 20268 min čítania2
Wie Gastro-Betriebe in Wien und Bratislava mit DOOH-Screens das Mittagsgeschäft pushen, Tagesmenüs in Echtzeit ausspielen und messbar mehr Gäste reinholen — ohne Agentur, ohne Mindestbuchung.
Was du in 30 Sekunden mitnimmst: Lokale Gastro hat zwei Probleme — Mittag ist tot oder voll, nie dazwischen. DOOH-Screens im Umkreis von 300 Metern lösen genau das. Du lädst um 9:30 das Tagesmenü hoch, ab 10:00 läuft es auf den Screens, ab 11:30 stehen die ersten Gäste an. Ab 2 Euro pro Tag pro Screen, kein Vertrag, keine Agentur.
Die Wahrheit über lokale Gastronomie-Werbung: Instagram-Reels erreichen deine bestehenden Stammgäste, Google Ads bringen Tourist:innen aus dem 18. Bezirk, die nie kommen. Was fehlt, sind die Leute, die gerade jetzt durch deine Straße laufen und Hunger haben. Genau dort setzt DOOH an.
Wir betreiben aktuell 16 Screens in Wien und Bratislava, mehrere davon in High-Footfall-Lagen mit Restaurant-Dichte (Karmeliterviertel, Mariahilfer Straße, Schwedenplatz, Bratislava Staré Mesto). Upload-zu-Live dauert 5 Minuten. Der Beitrag erklärt, wie ein Café oder Restaurant DOOH realistisch nutzt — mit echten Zahlen, nicht mit Agentur-Märchen.
Ich habe Adyoutiser 2025 in Wien und Bratislava gestartet, weil Bildschirmwerbung keine Agentur brauchen sollte. Wir haben ein Buchungs-Tool gebaut: Bildschirm auf der Karte auswählen, Werbung hochladen, zahlen — live in unter 5 Minuten, ab €2. Wir veröffentlichen unsere Roadmap öffentlich und antworten auf jede E-Mail innerhalb von 24 Stunden.
Warum DOOH für Gastro funktioniert (und Print nicht)
Flyer landen im Mistkübel. Plakatwerbung kostet einen substanziellen Eurobetrag pro Monat und du erfährst nie, ob jemand reingekommen ist. DOOH ist anders, weil drei Dinge zusammenkommen: Räumliche Nähe (der Screen ist 200 Meter von deiner Tür entfernt), zeitliche Steuerung (Frühstück bewerben um 8:00, Lunch um 11:30, After-Work um 17:00) und Aktualisierbarkeit (du wechselst das Tagesmenü morgens, nicht für die nächste Druckauflage).
Konkret: Ein Screen mit einer hohen Zahl täglicher Sichtkontakte in der Mariahilfer Straße zeigt deinen Spot 12 Mal pro Stunde (je 10 Sekunden). Mit 25 Prozent SOV (Share of Voice) bist du bei drei Plays pro Stunde, also viele Plays über das Tagesfenster. Das sind grob 1.000 erreichte Personen pro Tag — nur von einem Screen, nur von einem Standort.
Use Case: Café mit Mittagsmenü zu üblichem Preis
Nehmen wir ein realistisches Beispiel: Ein Café im 7. Bezirk, Mittagsmenü zwischen 11:30 und 14:00, branchentypischer Durchschnittsbon, mit einem klaren Wachstumsziel bei den Mittagsgästen. Deckungsbeitrag pro zusätzlichem Gast: branchentypisch (Speisen + Getränk minus Wareneinsatz).
Wir buchen einen Screen im Karmeliterviertel und einen auf der Mariahilfer Straße, jeweils 25 Prozent SOV, nur Wochentage 10:00 bis 14:00. Kosten: mit kleinem einstelligen Eurobetrag pro Tag pro Screen × 2 Screens × 22 Werktage = 176 Euro pro Monat. Wenn nur einige zusätzliche Mittagsgäste pro Tag kommen (mit einer spürbaren prozentualen Steigerung), liegt der zusätzliche Deckungsbeitrag bei 6 × (Beispielrechnung; konkrete Werte variieren). Das ist einen klaren positiven Saldo nach Werbekosten — bei sehr konservativen Annahmen.
Was du tatsächlich auf den Screen bringen solltest
Nicht dein Logo. Niemand interessiert sich für dein Logo. Was funktioniert: Eine konkrete Speise mit Preis, eine Uhrzeit, eine Adresse. "Pasta del Giorno · 9,90 € · ab 11:30 · 200 m" schlägt jede Hochglanz-Aufnahme. Spots sind 10 Sekunden lang, die ersten 2 entscheiden, ob jemand schaut.
Checklist für den Spot:
Großes, lesbares Headline-Element (Speise oder Promo)
Preis sichtbar (nicht versteckt)
Uhrzeit klar (von wann bis wann gilt das Angebot)
Adresse oder Pfeil ("200 m geradeaus")
Hochformat, weil Screens hochformatig sind
Kein QR-Code, der ohnehin nicht gescannt wird, lieber ein Straßenname
Wenn du keinen Designer hast: Canva-Template, 1080×1920 px, 10 Sekunden MP4. Reicht. Wir sehen jeden Tag Spots, die in 15 Minuten gebaut wurden und besser performen als teure Agentur-Produktionen.
Budget-Beispiel: kleiner dreistelliger Eurobetrag pro Monat für ein Restaurant
Für ein Restaurant mit Fokus auf Mittag und After-Work, 2 Screens in Lauf-Distanz, 4 Wochen:
In der Slowakei fällt keine Werbeabgabe an, dort wären es 176 Euro. CPM liegt erfahrungsgemäß über unserem €9-Floor — das ist günstiger als Instagram-Werbung in der Region und du erreichst Leute, die gerade hungrig vorbeigehen, nicht Leute am Klo scrollen.
Wir haben einen DOOH-Rechner gebaut, mit dem du dein Budget durchspielen kannst — Standorte, Tageszeit, SOV. Keine Anmeldung nötig.
Worauf du achten musst (und was die meisten falsch machen)
Falsch ist, einen Spot 4 Wochen am Stück laufen zu lassen, ohne ihn zu wechseln. Banner Blindness ist real. Faustregel: Alle 10-14 Tage neuer Spot, gleiches Format, anderes Angebot. Wenn du wechselst, lädst du das Creative im Dashboard hoch und es ist in 5 Minuten live — keine Freischaltungsgebühr, keine Agenturschleife.
Weiter falsch: Wochenenden voll auszuspielen, wenn dein Lokal sonntags zu hat. Wir haben ein simples Time-Targeting im Buchungsflow — wähle Wochentage und Zeitfenster, fertig.
Und das Wichtigste: Miss, was zurückkommt. Frag deine Gäste eine Woche lang "Wie haben Sie uns gefunden?" und mach einen Strich auf einem Bierdeckel. Das ist primitiv, aber besser als jedes Tracking-Pixel.
Jetzt loslegen
Wenn du in Wien oder Bratislava ein Café, Restaurant oder Bistro betreibst und das Mittagsgeschäft pushen willst: Buche direkt einen oder zwei Screens, ohne Mindestlaufzeit. Du kannst nach 7 Tagen aufhören, falls es nicht funktioniert. Zur Buchung — Setup dauert keine 10 Minuten.