Kurz gesagt: Ein Screen in deinem Geschäft oder Café bringt grob €30-80 im Monat an einem ruhigen Standort, €100-250 im Mittelfeld und €250-500+ an einem stark frequentierten Platz. Du behältst 25-50% jeder Buchung — dein Anteil steigt, je weniger Werbezeit die Plattform nutzt. Auszahlung läuft über Stripe. Die Zahl schwankt mit Laufkundschaft, Standort und Auslastung, also nimm jeden Wert als Bandbreite, nicht als Versprechen.
Die ehrliche Antwort zuerst: das ist eine Bandbreite, kein Fixbetrag
Die meisten "verdien Geld mit deinem Bildschirm"-Seiten nennen eine große Zahl und hoffen, dass du nicht nachfragst. Wir machen das nicht. Ein Screen auf adyoutiser bringt irgendwo zwischen €30 und €500+ pro Monat, und wo du in dieser Spanne landest, hängt fast nur davon ab, wie viele Leute daran vorbeigehen.
Die drei ehrlichen Bänder sehen so aus:
Niedrig (~€30-80/Monat): eine Seitengasse, ein kleiner Laden, Randzeiten, ein Screen der nur einen Teil des Tages läuft.
Mittel (~€100-250/Monat): konstante Laufkundschaft, ein Café oder eine Verkaufsfläche in einer ordentlichen Lage, Screen läuft fast den ganzen Tag.
Hoch (~€250-500+/Monat): ein Platz mit tausenden Passanten am Tag, volle Öffnungszeiten, Werbetreibende konkurrieren um den Slot.
Niemand kann dir das hohe Band versprechen. Wer das tut, rät. Was wir tun können: dir genau zeigen, wie die Rechnung funktioniert, damit du dein eigenes Lokal einschätzen kannst.
Was du wirklich behältst: der Rev-Share
Du behältst 25-50% jeder Buchung auf deinem Screen. Die Aufteilung ist eine gleitende Skala: Je mehr der Sendezeit du mit eigenen Inhalten füllst (deine Karte, deine Angebote, deine Events), desto kleiner dein Anteil an den bezahlten Anzeigen — weil weniger bezahlte Anzeigen zu verkaufen bleiben. Gibst du die volle Werbezeit an den Marktplatz, liegt dein Anteil am oberen Ende.
Ein Rechenbeispiel. Sagen wir, Werbetreibende buchen in einem Monat €300 an Kampagnen auf deinem Screen und du bist auf 40% Anteil. Du bekommst €120. Die restlichen €180 decken die kundenseitige Plattform, die Zahlungsabwicklung über Stripe und (bei österreichischen Buchungen) die 5% Werbeabgabe, die automatisch berechnet und abgeführt wird — dafür rührst du nie ein Steuerformular an. Die volle Mechanik steht auf der Partner-Seite.
Das ist ein Marktplatz, keine Vermietung. Du bekommst keine Pauschale fürs Aufhängen eines Bildschirms. Du verdienst einen Anteil an echtem Werbeumsatz — ein stark frequentierter Screen verdient mehr, ein ruhiger weniger. Das ist der Deal.
Was die Zahl treibt: Laufkundschaft, Standort, Auslastung
Laufkundschaft ist der größte Hebel. Ein Werbetreibender zahlt für Blicke, und Blicke kommen von Leuten, die vorbeigehen. Ein Screen, den ein paar hundert Leute am Tag sehen, bucht weit weniger Werbung als einer, den mehrere tausend sehen. Zur Einordnung: Unsere Wiener Vorzeige-Screens rund um Schwedenplatz und Marina Wien stehen vor rund 12.000 Viewern am Tag — so eine Lage füllt das obere Band.
Standort bestimmt den Preis pro tausend Sichtkontakte. Unser CPM-Floor startet bei €9 und liegt für Premium-Plätze höher. Eine Lage mit hohem CPM verdient pro Buchung mehr, selbst bei gleicher Frequenz, weil jede Kampagne mehr für dieselbe Sendezeit zahlt.
Auslastung ist der dritte Hebel und der, den man vergisst. Einnahmen gibt es nur, wenn Werbetreibende deinen Slot auch buchen. Ein brandneuer Screen in einer Kleinstadt füllt sich langsam, ein Screen in einem belebten Bezirk neben anderen gebuchten Screens füllt sich schneller. Heute besteht das Netz nur aus Wien und Bratislava (Niederösterreich folgt im Q3 2026), also füllt sich ein Screen in diesen zwei Städten schneller als einer weit außerhalb. Den Live-Bestand siehst du auf der Screens-Seite.
Ein Rechenbeispiel für ein echtes Café
Rechnen wir ein illustratives Beispiel durch, keine Case Study — wir erfinden keinen Kunden.
Stell dir ein Café in einer belebten Wiener Straße vor, Screen 10 Stunden am Tag an, etwa 1.500 Leute gehen täglich am Fenster vorbei. Der Inhaber behält 30% der eigenen Sendezeit für Tagesangebote und überlässt den Rest dem Marktplatz.
Werbetreibende buchen, sagen wir, €250-350 an Kampagnen über den Monat (Mix aus Ein-Tages-Läufen und längeren Flights — das Kampagnen-Minimum liegt bei nur €2, also summieren sich selbst kleine lokale Buchungen).
Bei 40% Partner-Anteil bekommt der Inhaber €100-140 in dem Monat.
Ein flauer Februar fällt vielleicht auf €60. Ein voller Dezember mit Events in der Nähe schafft eventuell €200.
Das ist das Mittelfeld in der Praxis: echtes Geld, kein Lottogewinn, bezahlt für einen Screen, der eh schon an der Wand hing. Willst du die Werbeseite desselben Screens gegenchecken? Der DOOH-Rechner zeigt, was eine Kampagne aus Käufer-Sicht kostet — und genau daraus kommt dein Anteil.
Wie und wann du bezahlt wirst
Die Auszahlung läuft über Stripe, in Euro. Du verbindest einmal ein Stripe-Konto, und dein Anteil an den Buchungen wird auf dein Bankkonto überwiesen — keine Rechnungen hinterherjagen, kein Quartalsgespräch mit einem Mann im Halbreißverschluss-Pulli. Werbetreibende zahlen beim Buchen im Voraus, dein Anteil wird abgerechnet und in einem regelmäßigen Zyklus ausgezahlt, statt auf einem Plattform-Guthaben liegen zu bleiben.
Es gibt keine Vertragsbindung und keine Mindest-Auszahlungsschwelle, die du erst knacken musst. Bringt ein Screen in einem Monat €34, bekommst du €34. Das Modell funktioniert nur, wenn es auch am unteren Ende ehrlich ist.
Der ehrliche Haken: Schwankung und frühe Phase
adyoutiser hat seine aktuelle Plattform im April 2026 gestartet, gegründet wurde das Unternehmen 2025. Wir sind ein kleines, bootstrapped Team, das Netz besteht aktuell aus rund 20 Screens in Wien und Bratislava, und die Werbenachfrage wächst noch. Das hat zwei Folgen für dich.
Erstens kann ein neuer Screen in den ersten Wochen wenig bringen, während er Nachfrage aufbaut. Zweitens schwankt deine Zahl von Monat zu Monat — Saisonalität, lokale Events und wie viele Werbetreibende aktiv sind, bewegen sie alle. Vergleich das mit dem alten Weg, einen Screen zu monetarisieren: ein Medieninhaber-Vertrag mit Mindestlaufzeit, langsames Reporting und ein Umsatzanteil, den du nie wirklich aufgeschlüsselt siehst. Hier siehst du jede Buchung auf deinem Screen und den Anteil, den sie zahlt. Wie der Preis über Share of Voice zustande kommt, steht in Share of Voice erklärt, und die andere Seite dieser Frage findest du unter mit Bildschirm im Geschäft Geld verdienen.
Häufige Fragen
Wie viel kann ich realistisch im Monat verdienen?
Grob €30-80 an einem ruhigen Standort, €100-250 an einem konstanten Mittelfeld-Platz und €250-500+ an einer stark frequentierten Lage. Die Zahl hängt vor allem davon ab, wie viele Leute an deinem Screen vorbeigehen, also nimm sie als Bandbreite. Ein neuer Screen bringt in den ersten Wochen oft weniger, während Nachfrage aufgebaut wird.
Muss ich einen Bildschirm kaufen?
Nein. Du bringst deinen eigenen Screen mit. Hast du schon ein Display im Lokal, verbindest du es und verdienst einen Anteil an Werbebuchungen. Du mietest keine Hardware von uns, und es gibt keine Setup-Gebühr, die du erst abarbeiten musst, bevor Auszahlungen starten.
Wie viel jeder Buchung behalte ich?
Zwischen 25% und 50%. Die Aufteilung ist eine gleitende Skala: Je mehr der Sendezeit du mit eigenen Inhalten füllst, desto kleiner dein Anteil an den bezahlten Anzeigen, einfach weil weniger bezahlte Slots zu verkaufen sind. Gibst du dem Marktplatz die volle Werbezeit, liegt dein Anteil am oberen Ende.
Wie und wann werde ich bezahlt?
Über Stripe, in Euro, auf dein verbundenes Bankkonto. Werbetreibende zahlen beim Buchen im Voraus, dein Anteil wird in einem regelmäßigen Zyklus ausgezahlt. Es gibt keine Mindestschwelle — ein €34-Monat zahlt €34 aus.
Muss ich mich selbst um die Werbeabgabe kümmern?
Bei österreichischen Buchungen wird die 5% Werbeabgabe automatisch berechnet und abgeführt, du reichst sie nie ein. In der Slowakei gibt es keine Werbeabgabe, sie gilt also nicht für Bratislava-Screens.
Wo sind aktuell Screens live?
Nur Wien und Bratislava. Niederösterreich folgt im Q3 2026. Ein Screen in diesen zwei Städten füllt sich schneller mit Buchungen als einer weit außerhalb, weil dort die Werbenachfrage sitzt. Den aktuellen Bestand prüfst du auf der Screens-Seite.
Kann ich trotzdem eigene Inhalte zeigen?
Ja. Du kannst einen Teil der Sendezeit für deine eigene Karte, Angebote oder Events reservieren. Der Haken: Reservierte Zeit wird nicht als bezahlte Werbung verkauft, ein größerer Eigen-Anteil senkt also deinen Anteil am bezahlten Umsatz.
Gibt es einen Vertrag oder eine Bindung?
Keine Bindung und keine Mindestlaufzeit. Du verdienst einen Anteil, wenn Werbetreibende deinen Screen buchen, und du kannst jederzeit aufhören. Vergleich das mit einem Medieninhaber-Vertrag mit fixen Laufzeiten und langsamem Quartals-Reporting. Zum Starten siehe die Partner-Seite.